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Antrag auf Widerruf der Börsenzulassung

9. Dezember 2013

Der Insolvenzverwalter über das Vermögen der Conergy AG, Herr Rechtsanwalt Dr. Sven-Holger Undritz, sowie der Vorstand der Conergy AG beabsichtigen gemeinsam, bei der Geschäftsführung der Frankfurter Wertpapierbörse den Widerruf der Zulassung zum Regulierten Markt (General Standard) nach § 39 Abs. 2 Börsengesetz in Verbindung mit § 46 der Börsenordnung der Frankfurter Wertpapierbörse im Hinblick auf die Aktien der Conergy AG zu beantragen.

Conergy AG: Geplante Übernahme der wesentlichen Vertriebsaktivitäten durch US-amerikanischen Finanzinvestor

19. Juli 2013

Der US-amerikanische Finanzinvestor Kawa Capital Management, Inc. („Kawa“), Miami, USA, und der Vorstand der Conergy AG haben heute mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters der Conergy AG eine grundsätzliche Verständigung über eine Übernahme der wesentlichen Vertriebsaktivitäten von Conergy erzielt. Diese sieht die Übernahme eines Großteils der operativ tätigen nationalen und internationalen Vertriebseinheiten und der Conergy Services GmbH, sowie der dazugehörigen Holding-Funktionen der Conergy AG, insbesondere Verwaltungs- und Infrastruktureinrichtungen, und der Marke „Conergy“ vor. Es ist beabsichtigt, die Vertragsdokumente im August zu unterzeichnen. Über die Höhe des zu erwartenden Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Die Umsetzung des Verkaufs wird unter dem Vorbehalt der erforderlichen Zustimmungen nach dem deutschen Insolvenzrecht und dem Eintritt sonstiger üblichen Vollzugsvoraussetzungen stehen.

Conergy AG stellt Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens

5. Juli 2013

Die Conergy AG stellt am heutigen Freitag beim Amtsgericht Hamburg einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Die wesentlichen deutschen Tochtergesellschaften werden ebenfalls unverzüglich Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen.

Die Unternehmensleitung ist unverändert zuversichtlich, im Rahmen des Insolvenzverfahrens mithilfe eines Investors eine Weiterführung des gesamten Geschäftsbetriebs zu erreichen.

Conergy AG beschließt die Ausgabe einer Wandelanleihe an zwei strategische Investoren

13.05.2013

Der Vorstand der Conergy AG, Hamburg, hat heute mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, unter Ausnutzung der durch die Hauptversammlung der Gesellschaft am 5. Oktober 2010 erteilten Ermächtigung eine unbesicherte Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von EUR 4.575.610,20 und mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2015 zu begeben. Die Wandelanleihe wird unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre ausgegeben und vollständig durch zwei strategische Investoren gezeichnet. Die Wandelanleihe sieht eine jährliche Festverzinsung in Höhe von 7% sowie das Recht des Investors vor, die Wandelanleihe in bis zu 4.357.724 Aktien der Gesellschaft zu wandeln.

Durch die Ausgabe der Wandelanleihe fließen der Gesellschaft flüssige Mittel in Höhe von insgesamt EUR 4.575.610,20 zu.

 

Einigung mit ehemaligen Vorstandsmitgliedern und dem D&O-Versicherer AIG sowie mit Anlegerklägern

30.04.2013

Die Conergy AG hat heute mit den ehemaligen Vorstandsmitgliedern Hans-Martin Rüter, Albert Edelmann, Nikolaus Krane, Christian Langen, Heiko Piossek und Dr. Edmund Stassen sowie mit dem D&O-Versicherer AIG Europe Limited, Direktion für Deutschland eine Vergleichsvereinbarung geschlossen.

 

Aus dem Vergleich, mit dem die Auseinandersetzung über mögliche Schadensersatzansprüche beendet wird, soll der Conergy AG eine Vergleichszahlung in Höhe von EUR 6.315.000 zufließen. Die Wirksamkeit dieser Vergleichsvereinbarung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der nächsten Hauptversammlung der Conergy AG.

 

Weiterhin hat die Conergy AG in diesem Zusammenhang Vergleichsvereinbarungen mit den Parteien des Musterverfahrens betreffend die Gewinnwarnung vom Oktober 2007 geschlossen. Die Zahlungen an die Anlegerkläger sollen aus einem Teil der Vergleichszahlung an die Conergy AG beglichen werden. Die Wirksamkeit der Vergleichsvereinbarungen mit den Parteien des Musterverfahrens hängt von der Wirksamkeit der Vergleichsvereinbarung mit den ehemaligen Vorstandsmitgliedern und dem D&O-Versicherer ab.

Dr. Philip Comberg mit Wirkung zum 1. Januar 2013 als Vorstandsvorsitzender bestellt. Dr. Andreas Pleßke übernimmt Aufsichtsratsvorsitz

06.11.2012

Der Aufsichtsrat der Conergy AG hat in seiner heutigen Sitzung den Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Philip Comberg mit Wirkung zum 1. Januar 2013 für drei Jahre als Vorstandsvorsitzenden bestellt. Dr. Philip Comberg war vom Aufsichtsrat am 12. Januar 2012 nach § 105 Abs. 2 Satz 1 AktG bis zum 31. Dezember 2012 in den Vorstand der Gesellschaft entsandt worden und hatte dort den Vorstandsvorsitz übernommen. Seit diesem Tag ruhte sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender der Conergy AG. Im Zusammenhang mit der Bestellung zum Vorstandsvorsitzenden legt Dr. Philip Comberg sein Aufsichtsratsmandat  nieder. Im Vorstand wird er weiterhin die Bereiche Strategie, Unternehmensentwicklung, Corporate Communications, Personal, Compliance und Recht verantworten. Nachfolger als Aufsichtsratsvorsitzender wird Dr. Andreas Pleßke, der bisher stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender war.

Verlustanzeige nach § 92 Abs. 1 Aktiengesetz

22.10.2012

Der Vorstand der Hamburger Conergy AG zeigt hiermit an, dass ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals der Gesellschaft eingetreten ist (§ 92 Abs. 1 Aktiengesetz). Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 30. September 2012 EUR 72 Mio.  Der Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals beruht auf einer Ergebnisbelastung im Zusammenhang mit  dem aktuellen Geschäftsverlauf sowie der Aufhebung des MEMC-Liefervertrages. Hierzu hatte die Gesellschaft bereits mit Ad-hoc-Mitteilung vom 25. September 2012 berichtet.

Aus diesem Grund wird der Vorstand gemäß § 92 Abs. 1 Aktiengesetz unverzüglich eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen. Die Einberufung wird in den nächsten Tagen mit der Veröffentlichung der Tagesordnung erfolgen.

Conergy erzielt Einigung mit MEMC über Aufhebung des Waferliefervertrags / Anpassung der Ergebnisprognose für 2012

25.09.2012

Die Hamburger Conergy AG hat sich am 25. September 2012 mit dem US-amerikanischen Waferhersteller MEMC Electronic Material, Inc. (MEMC) im Rahmen eines Vergleichs auf eine vorzeitige Aufhebung des Waferliefervertrags (Wafer Supply Agreement) geeinigt. Durch die Aufhebung des ursprünglich noch bis zum 30. Juni 2018 laufenden Vertrages unterliegt Conergy nicht mehr Abnahmeverpflichtungen für Wafer in einer Größenordnung von insgesamt rund USD 600 Mio. über die Vertragslaufzeit. Die Vertragsaufhebung ist ein weiterer wichtiger Meilenstein im Rahmen der strategischen Neuausrichtung von Conergy und der damit einhergehenden Reduzierung der eigenen Fertigungstiefe. Die Gesellschaft kann nunmehr ihren Bedarf an Produktionsmaterialien wie etwa Siliziumprodukten flexibler und auch zu marktgerechteren Preisen beziehen. Dies ermöglicht der Gesellschaft eine nachhaltige Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit für die Zukunft.

Als Kompensation für die vorzeitige Beendigung des Wafer Supply Agreements verbleibt unter anderem der Gegenwert einer geleisteten Bar-Sicherheit in Höhe von rund USD 21 Mio. (sog. Refundable Capacity Reservation Deposit, 'RCRD'), die Conergy gemäß den Bedingungen des MEMC-Vertrages geleistet hatte, bei MEMC. Weitere, darüber hinaus unter dem Wafer Supply Agreement von der Commerzbank ausgereichte Garantien in Höhe von insgesamt rund USD 29,5 Mio. (sog. Letters of Credit) werden mit Durchführung des Vergleichs dem operativen Geschäft der Conergy AG wieder vollständig zur Verfügung stehen. Zudem werden Forderungen von MEMC aus dem Waferliefervertrag gegenüber Conergy in Höhe von rund USD 5,5 Mio. gegen Sicherheitsleistung bis zum 1. Juli 2013 gestundet.

Der mit der Vertragsaufhebung verbundene Verzicht auf das RCRD führt zu einer Ergebnisbelastung. Dies hat zur Folge, dass die für das Geschäftsjahr 2012 abgegebene Prognose der Gesellschaft, die von einem leicht positiven EBITDA ausgegangen war, nicht mehr erreichbar ist. Unter Berücksichtigung der vorgenannten Ergebnisbelastung und des gegenwärtigen Geschäftsverlaufs erwartet die Gesellschaft für das Gesamtjahr 2012 nunmehr ein negatives EBITDA im mittleren zweistelligen Millionenbereich.

Vor dem Hintergrund der Vertragsaufhebung und des aktuellen Geschäftsverlaufs prüft der Vorstand der Gesellschaft gegenwärtig zudem, ob die Ergebnisentwicklung zu einem Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals der Gesellschaft im Sinne des § 92 Abs. 1 AktG führt. Sollte dies der Fall sein, wird die Conergy AG ihrer Verpflichtung zur Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung zur Verlustanzeige unverzüglich nachkommen.

Conergy erreicht Umsatzprognose für 2011. EBITDA wegen Sondereffekten unter Erwartungen

24.01.2012

Die Conergy AG, Hamburg, hat auf Basis vorläufiger Zahlen im Geschäftsjahr 2011 mit rund 755 Mio. Euro einen Umsatz im Rahmen der vom Unternehmen kommunizierten Prognose erzielt. Durch Sondereffekte sowie durch einen über den Erwartungen liegenden Preisverfall im vierten Quartal liegt das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) für 2011 bei -80 Mio. Euro bis -85 Mio. Euro und damit unterhalb der Prognose von -50 Mio. Euro bis -55 Mio. Euro.

Das Unternehmen hat im Schlussquartal 2011 die strategische Neuausrichtung unvermindert vorangetrieben: die gezielte Entscheidung, den Lagerbestand durch Abverkauf zum Jahresende auf ein Minimum zu reduzieren, und abschließende Restrukturierungsmaßnahmen in der Solarmodulproduktion in Frankfurt (Oder) haben sich negativ auf das EBITDA ausgewirkt. Zudem belasteten Wertberichtigungen auf Forderungen sowie verzögerte Projektfinanzierungen, vor allem in Griechenland, Spanien und Italien, das EBITDA.

Der operative Cashflow war im vierten Quartal positiv.

Für das Jahr 2012 erwartet der Vorstand einen leicht sinkenden Umsatz sowie ein EBITDA, das sich auf einen niedrigen positiven Wert verbessert.

Neubesetzung des Vorstands der Conergy AG

12.01.2012

Der Aufsichtsrat der Conergy AG hat heute den Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Dr. Philip Comberg, mit sofortiger Wirkung bis zum 31. Dezember 2012 gemäß § 105 Abs. 2 Satz 1 AktG in den Vorstand der Gesellschaft entsandt. Er übernimmt dort die seit Oktober 2010 vakante Position des Vorstandsvorsitzenden. Alexander Gorski wird wie bisher als Chief Operating Officer das operative Geschäft des Unternehmens verantworten und zudem für die Conergy-Tochtergesellschaften in Europa zuständig sein. Seine Amtszeit wurde um zwei Jahre bis zum 31. Dezember 2014 verlängert. Außerdem hat der Aufsichtsrat heute die Herren Jan Vannerum und Marc Lohoff mit sofortiger Wirkung bis zum 31. Dezember 2014 zu ordentlichen Vorstandsmitglieder der Gesellschaft bestellt. Jan Vannerum übernimmt die Funktion des Finanzvorstands und folgt auf Dr. Sebastian Biedenkopf, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch Ende Februar 2012 verlässt. Marc Lohoff ist im Vorstand künftig für die Conergy-Einheiten im Raum Asien-Pazifik, in Nordamerika und im Mittleren Osten zuständig.

Bevorstehende Änderung im Conergy Vorstand

24.10.2011

Der Finanzvorstand der Conergy AG, Dr. Sebastian Biedenkopf, hat von seinem Sonderkündigungsrecht im Zusammenhang mit dem im Juli dieses Jahres stattgefundenen Wechsel im Aktionärskreis des Unternehmens Gebrauch gemacht. Er wird das Unternehmen deshalb wie vertraglich vorgesehen Ende Februar 2012 verlassen.

Neue Eigentümerstruktur nach Kapitalerhöhung: Veränderungen im Conergy Aufsichtsrat

14.07.2011

Die amtierenden Aufsichtsräte der Conergy AG werden ihre Ämter mit Wirkung zum Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung der Conergy AG am 26. August 2011 sämtlich niederlegen. Auslöser für diese Entscheidung ist die künftig veränderte Eigentümerstruktur des Unternehmens, wie sie sich nach dem inzwischen abgeschlossenen Bezugsangebot der Barkapitalerhöhung ergibt. Die zukünftigen Mitglieder des Aufsichtsrats werden auf der ordentlichen Hauptversammlung im August gewählt.

Wie gestern bekannt gegeben, zeichneten Altaktionäre innerhalb der Bezugsfrist, die am 12. Juli endete,insgesamt 13.226.962 neue Aktien zum Bezugspreis von € 1,05. Den Nettoemissionserlös aus der Barkapitalerhöhung in Höhe von EUR 13.226.962 wird Conergy, wie auf der Hauptversammlung vom 25. Februar 2011 beschlossen, zur Rückführung von Darlehensverbindlichkeiten verwenden.

In einem zweiten Schritt wird jetzt ein Teil der Kreditgeber der Gesellschaft im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung weitere Aktien gegen Einbringung von Darlehensforderungen zeichnen. Hierfür werden diese Kreditgeber Schulden mit einem Abschlag von 40% auf den Nominalbetrag gegen Ausgabe von 96.807.229 Aktien tauschen. Durch beide Maßnahmen kann Conergy eine Gesamtentlastung von rund EUR 188 Mio. realisieren. Im Wege dieses so genannten „Debt to Equity Swaps“ erlangen die betreffenden Kreditgeber eine Beteiligung am Aktienkapital der Conergy AG in Höhe von rund 60%.

Vor der ordentlichen Hauptversammlung setzt Conergy in den nächsten Tagen noch die letzten, technischen Schritte des Refinanzierungspakets um: Über die Durchführung der Bar- und der Sachkapitalerhöhung haben Vorstand und Aufsichtsrat der Conergy AG heute beschlossen. Die Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister wird für den 21. Juli 2011 erwartet.

Die neuen Aktien aus der Bar- und der Sachkapitalerhöhung werden daher voraussichtlich am 25. Juli 2011 geliefert. Zu diesem Zeitpunkt soll auch die Einbeziehung der neuen Aktien in die bestehende Notierung im regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgen.

Conergy AG gibt Ergebnisse der Bezugsrechtskapitalerhöhung bekannt

13.07.2011

Im Rahmen des Bezugsangebots der Conergy AG, das als Teil der Umsetzung der von der außerordentlichen Hauptversammlung vom 25. Februar 2011 beschlossenen Refinanzierungsmaßnahmen vom 29. Juni bis zum 12. Juli durchgeführt wurde, übten Aktionäre das Bezugsrecht für insgesamt 13.226.962 neue Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital in Höhe von insgesamt EUR 13.226.962 zum Bezugspreis von EUR 1,05 je neuer Aktie aus. Der der Gesellschaft aus der Bezugsrechtskapitalerhöhung zufließende Nettoemissionserlös wird nach Maßgabe des Hauptversammlungsbeschlusses vom 25. Februar 2011 zur Rückführung von Darlehensforderungen verwendet. In einem zweiten Schritt werden jetzt Kreditgeber der Gesellschaft im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung weitere Aktien gegen Einbringung von Darlehensforderungen zeichnen, so dass die gesamte Refinanzierungsmaßnahme einen Umfang von rund EUR 188 Mio. haben wird.

Conergy beginnt mit Umsetzung der geplanten Kapitalmaßnahmen / Veränderung im Vorstand

27.06.2011

Nach Freigabe der von der außerordentlichen Hauptversammlung im Februar gefassten Beschlüsse durch das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg hat die Conergy AG begonnen, die geplante Kapitalherabsetzung im Verhältnis 8 : 1 sowie die folgende Kapitalerhöhung um bis zu rund €188 Mio. gegen Bar- und Sacheinlage umzusetzen.

Heute haben der Vorstand und der Aufsichtsrat der Conergy AG die Einzelheiten der Durchführung der Bezugsrechtskapitalerhöhung gegen Bareinlagen beschlossen. Im Rahmen der Bezugsrechtskapitalerhöhung berechtigen jeweils acht der bisherigen Aktien (vor Kapitalherabsetzung mit der ISIN DE 0006040025 / WKN 604002) zum Bezug von rund 3,77 neuen Aktien (nach Kapitalherabsetzung mit der mit der ISIN DE000A1KRCK4 / WKN A1KRCK). Der Bezugspreis beträgt EUR 1,05 je neuer Aktie. Die Bezugsfrist wird vom 29. Juni 2011 bis zum 12. Juli 2011 (jeweils einschließlich) laufen. Mit der Durchführung des Bezugsangebotes wurde die M.M.Warburg & CO KGaA beauftragt. Ein Handel der Bezugsrechte wird weder durch die Gesellschaft noch durch M.M.Warburg &CO KGaA veranlasst werden.

Das Bezugsangebot an die Aktionäre der Gesellschaft, dem die weiteren Einzelheiten der Bezugsrechtskapitalerhöhung zu entnehmen sind, wird zeitnah im Elektronischen Bundesanzeiger sowie zusätzlich auf der Homepage der Gesellschaft unter http://www.conergy-group.com/investor-relations.aspx veröffentlicht werden.

Im Rahmen der vorbereitenden Gespräche zur Durchführung der Kapitalmaßnahmen hat Vertriebsvorstand Andreas Wilsdorf gegenüber dem Aufsichtsrat der Conergy AG mitgeteilt, dass er sein Amt nach erfolgreicher Refinanzierung des Unternehmens zum Ablauf des 31.7.2011 aus nicht mit dem Unternehmen verbundenen persönlichen Gründen niederlegen wird.Die Verantwortung für den Vertrieb übernimmt auf Wunsch des Aufsichtsrats zum 1.8.2011 Alexander Gorski, der vom stellvertretenden Vorstandsmitglied zum ordentlichen Mitglied des Vorstands ernannt wurde.

Conergy nimmt Jahresprognose für 2011 zurück

15.06.2011

Die Conergy AG hatte im Rahmen ihrer Jahresberichterstattung 2010 für das Geschäftsjahr 2011 steigende Umsätze auf über eine Milliarde Euro sowie ein EBITDA im mittleren zweistelligen Millionenbereich prognostiziert. Aufgrund der bisherigen Geschäftsentwicklung hält das Unternehmen diese Prognose nicht weiter aufrecht.

Wie berichtet, hatte das branchenweit schwache 1. Quartal 2011 bei Conergy zu einem deutlich reduzierten Rohertrag geführt und so das Erreichen der Jahresziele mit Zweifeln behaftet. Conergy hatte deshalb anlässlich der Veröffentlichung des Ergebnisses zum 1. Quartal 2011 die Erreichbarkeit der Umsatz- und Ertragsprognose vom Verlauf des 2. Quartals abhängig gemacht.

Die ersten Monate des 2. Quartals 2011 haben keine signifikante Verbesserung der internationalen Solarmärkte gebracht, die geeignet gewesen wäre, das insgesamt enttäuschende 1. Quartal 2011 zu kompensieren. Auch wenn inzwischen wieder Anzeichen einer Marktbelebung zu erkennen sind, nimmt der Vorstand der Conergy AG vor dem Hintergrund des bisherigen Geschäftsverlaufs sowie aufgrund der schwer einschätzbaren weiteren Marktentwicklung seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2011 zurück.

Bei der Umsetzung ihrer Refinanzierung befindet sich die Conergy weiterhin im Plan. Der Vorstand erwartet, diese bis Ende Juli erfolgreich abgeschlossen zu haben.

Verlustanzeige nach § 92 Abs. 1 Aktiengesetz

14.01.2011

Der Vorstand zeigt hiermit an, dass ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals der Conergy AG eingetreten ist (§ 92 Abs. 1 AktG). Dieser hat folgenden Sachverhalt zum Hintergrund, der bereits mit Ad-hoc-Mitteilung vom 17. Dezember 2010 bekannt gemacht wurde: In der umfassenden Einigung mit ihren Kreditgebern hat sich die Gesellschaft u. a. auf eine Entschuldung einzelner Tochtergesellschaften, eine vereinfachte Kapitalherabsetzung im Umfang 8:1 und eine nachfolgende Kapitalerhöhung verständigt. Der Vorstand hat nun auf bestimmte gegenüber in- und ausländischen Tochtergesellschaften bestehende Darlehensforderungen verzichtet bzw. andere, wirtschaftlich im Wesentlichen vergleichbare Maßnahmen durchgeführt. Anlässlich der Durchführung dieser konkreten Entschuldungsmaßnahmen auf Ebene einzelner Tochtergesellschaften ist aufgrund von Neubewertungen bei der Conergy AG ein Verlust in Höhe von etwa € 190 Mio. eingetreten. Aus diesem Grund wird der Vorstand gemäß § 92 Abs. 1 Aktiengesetz unverzüglich eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen. Die Einladung wird in den nächsten Tagen mit der Veröffentlichung der Tagesordnung erfolgen.

Der Vorstand beabsichtigt – wie bereits kommuniziert – der Hauptversammlung eine Herabsetzung des Grundkapitals der Gesellschaft von nominal rund € 400 Mio. auf rund € 50 Mio. vorzuschlagen. Des Weiteren soll die Hauptversammlung über eine Kapitalerhöhung in Höhe von bis zu € 188 Mio. beschließen. Auch diese Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit der Entschuldung des Unternehmens, auf die sich das Unternehmen mit seinen Kreditgebern Mitte Dezember 2010 geeinigt hatte.

Conergy Kreditgeber einigen sich auf deutliche Entschuldung und Stärkung des Eigenkapitals

17.12.2010

Die Hamburger Conergy AG hat sich heute mit ihren Kreditgebern auf ein umfassendes und langfristiges Refinanzierungskonzept geeinigt. Die darin beschlossenen Maßnahmen sollen Conergys Schuldenlast erheblich senken und das Eigenkapital des Unternehmens deutlich stärken.

Die Vereinbarung sieht vor, die Höhe der Schulden um EUR 188 Mio. zu reduzieren. Hierzu soll - vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung - eine vereinfachte Herabsetzung des Grundkapitals von heute knapp EUR 400 Mio. auf etwa EUR 50 Mio. und eine nachfolgende Kapitalerhöhung von bis zu EUR 188 Mio. durchgeführt werden. Bei der Kapitalerhöhung steht den Aktionären der Gesellschaft ein Bezugsrecht zu. Soweit Bezugsrechte ausgeübt werden, wird die Conergy AG mit den Erlösen einen entsprechenden Teil der heute bestehenden Kredite zurückführen. Für den Fall, dass Bezugsrechte nicht ausgeübt werden, hat sich ein Teil der Kreditgeber verpflichtet, seine Kreditforderungen gegenüber Conergy von bis zu nominal EUR 188 Mio. als Sacheinlage einzubringen, die für diesen Zweck mit 60% ihres Nominalwertes angesetzt werden sollen, um damit im Gegenzug Aktien zu erhalten. In beiden Fällen wird die Verschuldung der Conergy AG zurückgeführt. Dies ermöglicht es, den Kreditrahmen von heute EUR 323 Mio. auf EUR 135 Mio. (ohne Avallinie) anzupassen. Die neuen Kreditlinien werden von einem Teil des heutigen Bankenkonsortiums mit einer Laufzeit von vier
Jahren zu marktüblichen Konditionen bereit gestellt.

Die Durchführung dieser Maßnahmen steht unter einer Reihe von üblichen Bedingungen, wie zum Beispiel der Erteilung von verbindlichen Auskünften der zuständigen Finanzbehörde und Gemeinden, dem Erhalt eines Restrukturierungsgutachtens und eines Sacheinlagenbewertungsgutachtens sowie der teilweisen Rückführung der heute bestehenden Avallinie.

Gutachten zur Geschäftsentwicklung empfiehlt Reduzierung der Schulden

11.11.2010

Dem Vorstand der Conergy AG liegt inzwischen das im August 2010 bei einer Wirtschafts­prüfungs­gesellschaft in Auftrag gegebene Gutachten zur Geschäftsentwicklung (Independent Business Review) in Form eines „Final Draft“ vor, auf dessen Erstellung sich Conergy mit den Banken im Rahmen der Refinanzierungs­gespräche ausweislich der Ad hoc-Meldung vom 29. Juli 2010 verständigt hatte. Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass der Verschuldungsgrad der Conergy AG zu hoch ist und sieht deshalb die Notwendigkeit einer Bilanzrestrukturierung. Auch wenn das abschließende Urteil der beauftragten Wirtschaftsprüfer zur Refinanzierbarkeit der Kredite über den 31. Dezember 2011 hinaus noch aussteht, hält es der Vorstand für überwiegend wahrscheinlich, dass sich die Laufzeit der bestehenden Kredite, wie für diesen Fall vorgesehen, auf den 21. Dezember 2010 verkürzen wird.

Wie in der Meldung vom 29. Juli 2010 weiter berichtet, hatten die finanzierenden Banken bereits im Rahmen der Verlängerung der Kredite ihre Bereitschaft erklärt, im Fall der Vorfälligkeit der Kredite gemeinsam Möglichkeiten einer Anpassung der Passivseite zu erarbeiten. Daher befindet sich die Gesellschaft in fortlaufenden Gesprächen mit dem Bankenkonsortium, um einen für Conergy angemessenen Verschuldungsgrad zu ermitteln und geeignete Maßnahmen festzulegen, die die zukünftige Finanzierung der Gesellschaft sicher stellen sollen.

Conergy und Andreas von Zitzewitz beenden Zusammenarbeit

19.08.2010

Der Aufsichtsrat der Conergy AG hat sich mit dem Vorstandsmitglied Dr. Andreas von Zitzewitz auf die sofortige Beendigung seiner Tätigkeit für das Unternehmen verständigt. Beide Parteien trennen sich im Einvernehmen.

Vorläufige Zahlen: Conergy erhöht nach deutlich verbessertem operativen Ergebnis im zweiten Quartal Prognose für 2010

03.08.2010

Die Conergy AG hat heute vorläufige Zahlen für das zweite Quartal 2010 veröffentlicht. Danach konnte das Unternehmen den Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund 50% von EUR 160,9 Mio. auf EUR 239,4 Mio. steigern. Gleichzeitig verbesserte sich das EBITDA um EUR 41,4 Mio. auf EUR 18,5 Mio. Im Vorjahresquartal stand hier noch ein Verlust von EUR -22,9 Mio. Damit ist Conergy im dritten Quartal in Folge operativ profitabel. Das EBIT stieg um EUR 40 Mio. auf EUR 11,7 Mio. Mit EUR 7,9 Mio. konnte erstmals auch wieder ein positives Nachsteuerergebnis im fortzuführenden Geschäft erzielt werden.

Für das Gesamtjahr hebt Conergy aufgrund der positiven Entwicklung sowie auf Grundlage eines weiter wachsenden Gesamtmarktes seine Prognose für das EBITDA auf EUR 30 Mio. bis EUR 40 Mio. an. Bisher war das Unternehmen von einem positiven operativen Ergebnis nach EBITDA im niedrigen zweistelligen Millionenbereich ausgegangen.

Conergy erzielt Einigung mit Banken – Ammer für weitere drei Monate bestellt

29.07.2010

Die Hamburger Conergy AG hat sich heute mit den finanzierenden Banken auf die Verlängerung ihrer Kredite bis Ende 2011 geeinigt. Damit trägt das Bankenkonsortium weiter den operativ erfolgreichen Kurs der Conergy, die bereits im laufenden Jahr die Rückkehr in die operative Gewinnzone erwartet. Der Kredit war im Grundsatz am 31. Juli 2010 fällig. Darüber hinaus haben sich die Parteien darauf geeinigt, die drei noch ausstehenden Raten für ein Tilgungsdarlehen ebenfalls bis Ende 2011 auszusetzen. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, seine geplanten Wachstumsziele umzusetzen.

Gleichzeitig mit der Verlängerung haben das Bankenkonsortium und der Conergy-Vorstand vereinbart, eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit einem Gutachten zur Geschäftsentwicklung (Independent Business Review) zu beauftragen. Sollte das Gutachten zu dem Schluss kommen, dass eine Anschlussfinanzierung über den 31. Dezember 2011 hinaus ohne Stärkung der Kapitalbasis eher unwahrscheinlich ist, werden die Parteien gemeinsam Möglichkeiten einer Anpassung der Passivseite erarbeiten. In einem solchen Fall haben sich Conergy und die Banken darauf geeinigt, dass sich die Laufzeit des Kredites auf den 21. Dezember 2010 verkürzt, sofern die Banken nicht hierauf verzichten. Das Konzept zur Schuldenreduzierung, so als notwendig erachtet, soll dann kurzfristig verabschiedet und umgesetzt werden. Alle beteiligten Banken haben schon heute ihre grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, in diesem Fall eine Restrukturierung der Verbindlichkeiten zu unterstützen.

Der wegen der andauernden Gespräche bislang nicht testierte Jahres- und Konzernabschluss 2009 wird jetzt zusammen mit dem Halbjahresbericht am 12. August veröffentlicht. Gleichzeitig ist damit die Voraussetzung für die Einladung zur noch ausstehenden ordentliche Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2009 erfüllt, die voraussichtlich Anfang Oktober 2010 stattfinden wird.

Ammer für weitere drei Monate bestellt

Die Bestellung von Dieter Ammer zum Mitglied des Vorstands der Conergy AG sowie seine Ernennung zum Vorstandsvorsitzenden wurden mit Wirkung zum 1. August 2010 um drei Monate bis zum Ablauf des 31. Oktober 2010 verlängert. Ein Grund hierfür ist, dass der Aufsichtsrat Ammer gebeten hat, die ordentliche Hauptversammlung 2010 zu begleiten. Darüber hinaus hat ein Aktionär mit mehr als 25% Aktienbesitz ihn zur Wahl in das Kontrollgremium vorgeschlagen. Sollten Aufsichtsrat und Aktionäre dem Vorschlag folgen, wird Ammer mit Beendigung der Hauptversammlung 2010 aus dem Vorstand der Gesellschaft ausscheiden.

Norbert Schmelzle neuer Aufsichtsratsvorsitzender von Conergy - Eckhard Spoerr legt Aufsichtsratsmandat nieder

19.07.2010

Eckhard Spoerr hat sein Mandat als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Conergy AG auf eigenen Wunsch und aus persönlichen Gründen niedergelegt. Mit der Aufgabe seines Vorsitzes gibt Herr Spoerr zugleich auch sein Amt im Kontrollgremium des Solarunternehmens mit sofortiger Wirkung auf. Als neuen Vorsitzenden hat der Aufsichtsrat Spoerrs Stellvertreter Norbert Schmelzle gewählt, der dem Gremium seit 2009 angehört.

Da auf der anstehenden ordentlichen Hauptversammlung der Conergy AG ohnehin die Neuwahl des Gremiums ansteht, verzichten Aufsichtsrat und Vorstand der Conergy AG auf eine gerichtliche Bestellung eines Ersatzmitglieds für Eckhard Spoerr für diese Zeit.

Conergy erzielt Einigung mit MEMC über Änderung des Wafer Supply Agreements

24.01.2010

Hamburg, 24.01.2010 - Die Hamburger Conergy AG und der US-amerikanische Waferhersteller MEMC Inc. haben ihren seit April 2009 anhängigen Rechtsstreit über die Wirksamkeit des Wafer Supply Agreements außergerichtlich beigelegt und sich auf eine erneute Änderung dieses Vertrages geeinigt. Die Neuregelung hebt alle strittigen Wettbewerbsverbote auf. Darüber hinaus wurde der Vertrag bezüglich Liefermenge und Preis angepasst: Der Preis der Wafer orientiert sich künftig am Marktniveau und die Liefermengen bestimmen sich am Bedarf des Conergy Werks in Frankfurt (Oder), sofern Conergy eine bestimmte Mindestmenge ihrer Fertigungskapazitäten abnimmt. Diese Einigung wirkt sich positiv auf den Jahresabschluss 2009 aus, da Conergy im Zusammenhang mit der Klageerhebung im April 2009 die an MEMC geleistete Anzahlung vorsorglich im Jahresabschluss 2008 vollständig wertberichtigt hatte. Durch die Einigung kann Conergy diese Forderungen gegen MEMC teilweise wieder aufwerten, was sich mit ungefähr € 34 Mio. positiv auf den Jahresabschluss 2009 auswirkt.

Die Einigung führt operativ zu einer deutlich flexibleren und marktgerechteren Form der Belieferung mit Siliziumwafern. Conergy wird den Bedarf an Siliziumwafern in Zukunft nur noch zur Hälfte über MEMC decken. Dabei wurde über die restliche Laufzeit von rund neun Jahren ein Mindestbetrag von weniger als ein Viertel des aktuellen Vertragswertes vereinbart. Nimmt Conergy nicht die vereinbarten jährlichen Mengen ab, verlängert sich die Laufzeit entsprechend. Die übrige Versorgung wird mit Lieferungen Dritter gesichert. Das Unternehmen ist hierbei nicht mehr ausschließlich auf die Abnahme von Wafern festgelegt, sondern kann auch direkt Siliziumblöcke einsetzen, was unter dem ursprünglichen Wafer Supply Agreement im Rahmen eines Wettbewerbsverbotes ausgeschlossen war. Dadurch kann die Wafersägerei in Frankfurt (Oder) weiter ausgelastet und die Wertschöpfung vertieft werden. Gleichzeitig haben beide Unternehmen eine umfangreiche Zusammenarbeit bei der Umsetzung von Photovoltaik-Großprojekten ab 2010 vereinbart.

Den Ende 2007 geschlossenen, ursprünglich über $ 8 Mrd. laufenden Liefervertrag hatte die Conergy AG bereits Mitte 2008 in Gesprächen mit MEMC halbiert. Ende 2008 traf man sich erneut, um insbesondere nach Ansicht von Conergy wettbewerbswidrige Klauseln aus dem Vertrag entfernen zu lassen. Nachdem diese Verhandlungen gescheitert waren, erhob Conergy im April 2009 Klage auf Feststellung der Unwirksamkeit des Liefervertrags vor einem New Yorker Gericht, die nun außergerichtlich erledigt ist.

Jahresabschluss der Conergy AG festgestellt: Weitere Risiken im Ergebnis 2008 berücksichtigt

20.04.2009

  • Conergy strebt Auflösung des Liefervertrags mit MEMC an
  • Geleistete Anzahlung aus Vorsichtsgründen abgewertet
  • Rechtliche Zweifel an der Durchsetzbarkeit bestimmter Vertragsbestimmungen; Aufsichtsrat ermächtigt Vorstand zur gerichtlichen Anfechtung

Hamburg, den 20. April 2009 – Der Aufsichtsrat der Conergy AG hat heute den Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2008 in der vom Vorstand vorgelegten Form gebilligt. Der Konzernumsatz liegt danach, wie in den vorläufigen Zahlen Anfang März bereits bekanntgegeben, bei 1.006 Mio. Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 40% im Vergleich zum Vorjahr (719 Mio. Euro). Im Verhältnis zu den am 5. März 2009 vorgelegten vorläufigen Zahlen hat sich das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 54 Mio. Euro auf -213 Mio. Euro verschlechtert (2007: -213 Mio. Euro). Die Ergebnisverschlechterung beruht auf nicht liquiditätswirksamen Abwertungen bzw. Rückstellungen. Da Conergy eine, notfalls auch gerichtliche, Aufhebung des bestehenden Liefervertrages mit MEMC Electronic Materials, Inc. anstrebt, sind in diesem Betrag Wertberichtigungen von Anzahlungen, die Conergy bereits Mitte 2008 im Rahmen des geschlossenen langfristigen Waferliefervertrags geleistet hatte, enthalten. Dies führt zu einer entsprechenden Verschlechterung des Ergebnisses.

Die ursprünglich für den 27. März 2009 angekündigte Veröffentlichung des Jahresabschlusses musste wegen anhaltender Verhandlungen mit der MEMC Electronic Materials, Inc. verschoben werden, die entgegen den Erwartungen noch zu keinem Ergebnis geführt haben. Aufgrund des deutlich veränderten wirtschaftlichen Umfelds, insbesondere des sehr kurzfristigen Umschwungs von einem Verkäufer- in einen Käufermarkt, hatte Conergy Anfang des Jahres Gespräche mit MEMC mit dem Ziel einer Neuverhandlung des abgeschlossenen Waferliefervertrags aufgenommen. Da außerdem rechtliche Zweifel an der Durchsetzbarkeit bestimmter Vertragsbestimmungen und der Gültigkeit des Vertrages insgesamt aufgekommen sind, hat der Aufsichtsrat der Conergy heute den Vorstand dazu ermächtigt, notfalls den Liefervertrag noch im April gerichtlich anzugreifen, sollte es in den nächsten Tagen nicht zu einer einvernehmlichen Lösung kommen. Der Vorstand hat daher in dem heute festgestellten Jahresabschluss bereits die geleisteten Anzahlung aus Vorsichtsgründen abgewertet. Zusätzlich wurden die erwarteten Kosten eines Rechtsstreits als Aufwand berücksichtigt. Parallel dazu gehen die Verhandlungen mit dem Ziel weiter, den Liefervertrag gegen Verbleib der getätigten Anzahlungen bei MEMC bei gleichzeitigem Abschluss eines neuen Liefervertrages mit einer einjährigen Laufzeit einvernehmlich aufzuheben. Auch wenn zwischen den Parteien ein gemeinsames Verständnis über diese Regelung herrscht, ist es noch zu keiner bindenden Vereinbarung gekommen, deren Zustandekommen auch nicht sicher vorausgesagt werden kann.

Im fortzuführenden Geschäft schrieb das Unternehmen damit 2008 einen Jahresverlust von jetzt -254 Mio. Euro (Vorjahr: -213 Mio. Euro). Inklusive der aufgegebenen Geschäftsbereiche belief sich der Jahresfehlbetrag auf 307 Mio. Euro (Vorjahr: -248 Mio. Euro). Den vollständigen Konzernabschluss legt Conergy am 29. April 2009 vor.

Umsätze im 1. Quartal 2009 unter Vorjahresniveau

Der Jahresauftakt verlief für die Conergy Gruppe noch unter den Erwartungen. Nach vorläufigen Berechnungen belief sich der Umsatz in den ersten drei Monaten dieses Jahres auf 65 Mio. Euro. Dies entspräche einem Rückgang um 70% gegenüber den allerdings ungewöhnlich hohen Umsätzen des Vergleichsquartals 2008. Nach einem schwierigen 4. Quartal 2008, das insbesondere durch die Finanz- und Wirtschaftskrise belastet wurde, zeigten sich auch die Monate Januar und Februar weiter von dieser Entwicklung beeinflusst. Im März hingegen konnte wieder eine Belebung des Geschäfts verzeichnet werden, ohne dass jedoch die vergleichsweise schlechte Entwicklung der vorangegangenen Monate ausgeglichen werden konnte. Dementsprechend geht der Vorstand nicht davon aus, dass das Umsatzniveau von 2008 in diesem Jahr gehalten werden kann. Dies ist zusätzlich durch eine Umstellung des Geschäftsmodells der Epuron bedingt, die zwar zu einem geringeren Umsatz, gleichzeitig aber zu höheren Bruttomargen führen wird. Der vollständige Bericht zum 1. Quartal 2009 wird am 14. Mai 2009 erscheinen.

Vorläufige Zahlen: Conergy steigert Umsatz auf über 1 Milliarde Euro. Ergebnis insbesondere wegen Sondereffekten deutlich unter Erwartungen

05.03.2009

In einem Jahr grundlegender Restrukturierungsmaßnahmen hat das Solarunternehmen Conergy seinen Umsatz 2008 nach vorläufigen Zahlen um 40% auf 1.006 Mio. Euro (Vorjahr: 719 Mio. Euro) gesteigert. Trotzdem konnte aufgrund hoher Belastungen im vierten Quartal das Ergebnis (EBIT) nicht wie angestrebt verbessert werden. Es liegt mit -158 Mio. Euro (Vorjahr: -213 Mio. Euro) deutlich unter den Erwartungen. Darin enthalten sind Sondereffekte sowie sonstige einmalige Aufwendungen in Höhe von 118 Mio. Euro unter anderem durch Währungsverluste, den RampUp in Frankfurt (Oder) und die laufende Restrukturierung. Von diesen Aufwendungen sind 81 Mio. Euro im 4. Quartal angefallen, wovon ein großer Teil durch die Finanzkrise bedingt ist. Dabei schlugen auch Abschreibungen in Höhe von 16 Mio. Euro auf Lagerbestände, bedingt durch einen unerwartet raschen und starken Modulpreisverfall, zu Buche.

Im fortzuführenden Geschäft schrieb das Unternehmen einen Jahresverlust von -199 Mio. Euro (Vorjahr: -213 Mio. Euro). Inklusive der aufgegebenen Geschäftsbereiche belief sich der Jahresfehlbetrag auf -252 Mio. Euro (Vorjahr: -248 Mio. Euro). Das vorläufige Ergebnis könnte auch vom Ausgang derzeit laufender Verhandlungen mit einem wichtigen Lieferanten noch beeinflusst werden. Den endgültigen und testierten Konzernabschluss legt Conergy am 27. März 2009 vor.

Conergy bestellt Dr. Andreas von Zitzewitz zum neuen Vorstandsmitglied für Produktion, Einkauf und Supply Chain und die Sparte Components

23.12.2008

Hamburg, 23. Dezember 2008 – Der Aufsichtsrat der Conergy AG hat Dr. Andreas von Zitzewitz (48) mit Wirkung vom 1. Januar 2009 zum Vorstandsmitglied bestellt. In dieser Funktion wird er für die Ressorts Produktion, Einkauf und Supply Chain sowie die Sparte Components verantwortlich sein. Dr. von Zitzewitz, der seit dem 01. März 2008 bei der Conergy Solarmodule GmbH tätig ist, hat bisher die Sparte Components mit den Bereichen Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Modulen, Wechselrichtern und Gestellsystemen geleitet, die er auch weiterhin führen wird. Er übernimmt seinen neuen Verantwortungsbereich Einkauf und Supply Chain von Philip von Schmeling, der sich als Chief Sales Officer (CSO) zukünftig ausschließlich auf den für Conergy zunehmend wichtiger werdenden Bereich Vertrieb und Marketing konzentrieren wird.

„Wir freuen uns, mit Andreas von Zitzewitz einen ausgewiesenen Experten für Produktion, Einkauf und Supply Chain in den Vorstand aufgenommen zu haben. Zusammen mit seinem Team hat Herr von Zitzewitz in den vergangenen zehn Monaten einen erheblichen Beitrag zum erfolgreichen Ramp-up in Frankfurt (Oder) und zur Ausgründung der voltwerk electronics GmbH (Wechselrichter) und der Mounting Systems GmbH (Gestellsysteme) geleistet,“ sagte Dieter Ammer, Vorstandsvorsitzender der Conergy AG.

Über Conergy
Die Hamburger Conergy AG ist einer der größten Anbieter regenerativer Energiesysteme in Europa. Conergy entwickelt, produziert und handelt alle notwendigen Komponenten für den Betrieb von Solaranlagen. Sie projektiert, finanziert, installiert und betreibt Solarsysteme in über 20 Ländern auf fünf Kontinenten – und gilt damit als einer der weltweiten Marktführer in der solaren Systemintegration. Daneben projektiert, finanziert und betreibt das Unternehmen Windparks, Bioenergieanlagen sowie Solarthermische Großkraftwerke. Seit ihrer Gründung 1998 hat die Gruppe mehr als ein Gigawatt Erneuerbare Energie verkauft. Die Conergy AG ist seit 2005 an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Sie hat 1.800 Mitarbeiter. Weitere Informationen unter

Conergy AG legt Einzelheiten der Barkapitalerhöhung fest

14.11.2008

Vorstand und Aufsichtsrat des Hamburger Solarunternehmens haben den angestrebten Bruttoemissionserlös aus der von der Hauptversammlung am 28. August 2008 beschlossenen Barkapitalerhöhung auf € 399.300.000 konkretisiert und den Bezugspreis für die neuen Aktien auf € 1,10 je neuer Stückaktie festgesetzt. Aufgrund des festgesetzten Bezugspreises ergibt sich eine Gesamtzahl neu auszugebender Aktien von 363.000.000. Damit wird das Grundkapital der Gesellschaft gegen Bareinlagen von € 35.088.928 um € 363.000.000 auf € 398.088.928 durch Ausgabe von 363.000.000 neuen, auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stammaktien (Stückaktien) mit einem auf die einzelne Stückaktie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von € 1,00 erhöht. Die neuen Aktien sind ab dem 1. Januar 2008 gewinnanteilsberechtigt.

Die 363.000.000 neuen Aktien werden von der Credit Suisse Securities (Europe) Limited, London, und der Dresdner Bank Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, mit der Verpflichtung übernommen, sie den Aktionären der Gesellschaft mit Ausnahme einer Spitze von 12.110.720 neuen Aktien, für die das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen wurde, im Verhältnis 1 : 10 im Wege des mittelbaren Bezugsrechts zum Bezugspreis anzubieten. Entsprechend dem Bezugsverhältnis von 1 : 10 können für jeweils eine alte Aktie der Gesellschaft zehn neue Aktien zum Bezugspreis von € 1,10 je neuer Aktie bezogen werden. Vorbehaltlich der Billigung des im Zusammenhang mit dem Bezugsangebot zu veröffentlichenden Wertpapierprospekts der Gesellschaft durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), die für den 14. November 2008 erwartet wird, und der Veröffentlichung des Bezugsangebots wird die Bezugsfrist für die neuen Aktien in Kürze beginnen.

Im Zusammenhang mit dem Angebot der 363.000.000 neuen Aktien findet für die Bezugsrechte ein börslicher Bezugsrechtshandel statt. Die weiteren Einzelheiten der Durchführung der Kapitalerhöhung werden im Rahmen des kurzfristig im elektronischen Bundesanzeiger sowie in der Frankfurter Allgemeine Zeitung erscheinenden Bezugsangebots bekannt gegeben.


Disclaimer
Diese Mitteilung stellt weder einen Prospekt noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf von Aktien oder anderen Wertpapieren der Conergy AG dar und ersetzt nicht den Prospekt. Vorbehaltlich der Billigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht wird ein Prospekt veröffentlicht, der bei der Conergy AG, Anckelmannsplatz 1, 20537 Hamburg, bei Credit Suisse Securities (Europe) Limited, Junghofstraße 16, 60311 Frankfurt am Main, bei Dresdner Kleinwort, Theodor-Heuss-Allee 44-46, 60486 Frankfurt am Main, bei der Zahl- und Anmeldestelle Commerzbank AG, Mainzer Landstraße 153, 60327 Frankfurt am Main sowie bei den inländischen Niederlassungen der Dresdner Bank Aktiengesellschaft kostenfrei erhältlich sein wird. Die Aktien werden ausschließlich auf Grundlage des von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gebilligten Prospekts angeboten.
Diese Mitteilung ist kein Angebot zum Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika. Wertpapiere dürfen in den Vereinigten Staaten von Amerika nur nach vorheriger Registrierung gemäß den Vorschriften des U.S. Securities Act von 1933 in derzeit gültiger Fassung (der „Securities Act“) oder ohne vorherige Registrierung nur aufgrund einer Ausnahmeregelung verkauft oder zum Kauf angeboten werden. Ein öffentliches Aktienangebot in den Vereinigten Staaten von Amerika würde mittels eines Prospektes durchgeführt, der bei der Conergy AG erhältlich wäre und der detaillierte Informationen über das Unternehmen und das Management sowie Jahresabschlüsse enthalten würde. Die Conergy AG beabsichtigt nicht, irgendeinen Teil des Angebots in den Vereinigten Staaten von Amerika zu registrieren.
Die in dieser Mitteilung enthaltenen Informationen sind weder zur Veröffentlichung noch zur Weitergabe in die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien und Japan bzw. innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien und Japan bestimmt, und sind kein Angebot zum Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien oder Japan.

LG Electronics beendet Verhandlungen über Joint Venture in Frankfurt (Oder)

06.11.2008

Aufgrund des unsicheren Ausblicks für die Weltwirtschaft und einer veränderten strategischen Ausrichtung, hat die koreanische LG Electronics (LG) die Hamburger Conergy AG darüber informiert, dass sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Verhandlungen über die Mehrheitsakquisition eines geplanten Joint Ventures an der Conergy Solarmodul-Produktion in Frankfurt (Oder) nicht weiterführen will. LG hat jedoch weiterhin Interesse an anderen Optionen für eine Zusammenarbeit mit Conergy als einem der führenden globalen Downstream-Player.

Conergy und LG hatten am 11. September 2008 eine unverbindliche Absichtserklärung ("Memorandum of Understanding") für einen gemeinschaftlichen Betrieb des Produktionswerkes in Frankfurt (Oder) unterzeichnet.


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Die Aktien werden ausschließlich auf Grundlage des von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gebilligten Prospekts angeboten. Diese Mitteilung ist kein Angebot zu Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika. Wertpapiere dürfen in den Vereinigten Staaten von Amerika nur nach vorheriger Registrierung gemäß den Vorschriften des U.S. Securities Act von 1933 in derzeit gültiger Fassung (der "Securities Act") oder ohne vorherige Registrierung nur aufgrund einer Ausnahmeregelung verkauft oder zum Kauf angeboten werden.

Ein öffentliches Aktienangebot in den Vereinigten Staaten von Amerika würde mittels eines Prospekts durchgeführt, der bei der Conergy AG erhältlich wäre und der detaillierte Informationen über das Unternehmen und das Management sowie Jahresabschlüsse enthalten würde. Die Conergy AG beabsichtigt nicht, irgendeinen Teil des Angebots in den Vereinigten Staaten von Amerika zu registrieren.

Die in dieser Mitteilung enthaltenen Informationen sind weder zur Veröffentlichung noch zur Weitergabe in die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien und Japan bzw. innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien und Japan bestimmt, und sind kein Angebot zum Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien oder Japan.

Neue Einigung mit Warburg Pincus: Verkauf der Conergy Wind erfolgreich abgeschlossen

27.10.2008

Die Conergy AG hat heute den Verkauf des Windproduktionsgeschäfts "Conergy Wind" an den globalen Wachstumsinvestor Warburg Pincus abgeschlossen. Warburg Pincus wird mit sofortiger Wirkung das gesamte Geschäft der "Conergy Wind" übernehmen, inklusive Entwicklung und Vertrieb der 900kw Turbine "PowerWind 56" sowie des Produktionsstandorts in Bremerhaven.

Die am 9. September 2008 gemeldete Transaktion war vorübergehend - wie am 16. Oktober 2008 mitgeteilt - ins Stocken geraten, nachdem das Land Bremen die Übertragung der Fördergelder, die ursprünglich der Conergy in Aussicht gestellt und teilweise bewilligt waren, an Warburg Pincus abgelehnt hatte. Nachdem Conergy sich gegenüber Warburg Pincus bereit erklärt hat, für die entfallenen Fördergelder einen wirtschaftlichen Ausgleich zu leisten, konnte der Verkauf heute vollzogen werden.


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Ein öffentliches Aktienangebot in den Vereinigten Staaten von Amerika würde mittels eines Prospekts durchgeführt, der bei der Conergy AG erhältlich wäre und der detaillierte Informationen über das Unternehmen und das Management sowie Jahresabschlüsse enthalten würde. Die Conergy AG beabsichtigt nicht, irgendeinen Teil des Angebots in den Vereinigten Staaten von Amerika zu registrieren.

Die in dieser Mitteilung enthaltenen Informationen sind weder zur Veröffentlichung noch zur Weitergabe in die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien und Japan bzw. innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien und Japan bestimmt, und sind kein Angebot zum Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien oder Japan.

Verkauf der Conergy Wind GmbH kann nicht wie vorgesehen umgesetzt werden

16.10.2008

Der am 9. September 2008 zwischen der Conergy AG und dem private equity Investor Warburg Pincus vereinbarte und bekannt gegebene Verkauf des Geschäftsbetriebs der Conergy Wind GmbH kann nicht wie vorgesehen umgesetzt werden. Der Kaufvertrag stand unter einer Reihe von Bedingungen, die bis auf eine alle erfüllt wurden. Zu den Bedingungen gehörte nämlich auch die Überleitung der durch das Bundesland Bremen für den dortigen Produktionsstandort der Conergy Wind GmbH in Aussicht gestellten und teils zugesagten Fördermittel in Höhe von bis zu EUR 3,5 Mio. Eine solche Überleitung der Fördermittel auf den Käufer hat die zuständige Förderbehörde nun überraschend abgelehnt. Damit sind Conergy AG und Warburg Pincus nicht mehr an den ursprünglichen Kaufvertrag gebunden.

Conergy sucht weiter im Interesse des Geschäftsbetriebes eine kurzfristige Lösung und geht davon aus, dass sie wirtschaftlich – selbst im Falle einer Abwicklung – im Wesentlichen den bisherigen Planungen entspricht.


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Wertpapiere dürfen in den Vereinigten Staaten von Amerika nur nach vorheriger Registrierung gemäß den Vorschriften des U.S. Securities Act von 1933 in derzeit gültiger Fassung (der "Securities Act") oder ohne vorherige Registrierung nur aufgrund einer Ausnahmeregelung verkauft oder zum Kauf angeboten werden. Ein öffentliches Aktienangebot in den Vereinigten Staaten von Amerika würde mittels eines Prospekts durchgeführt, der bei der Conergy AG erhältlich wäre und der detaillierte Informationen über das Unternehmen und das Management sowie Jahresabschlüsse enthalten würde. Die Conergy AG beabsichtigt nicht, irgendeinen Teil des Angebots in den Vereinigten Staaten von Amerika zu registrieren. Die in dieser Mitteilung enthaltenen Informationen sind weder zur Veröffentlichung noch zur Weitergabe in die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien und Japan bzw. innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien und Japan bestimmt, und sind kein Angebot zum Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien oder Japan.

Banken verlängern Zwischenfinanzierung der Conergy AG bis Jahresende

25.09.2008

Hamburg – Die Conergy AG hat heute mit der Commerzbank AG und Dresdner Kleinwort die Verlängerung der im Februar 2008 gewährten Zwischenfinanzierung in Höhe von EUR 240 Mio. bis zum 31. Dezember 2008 vereinbart. Damit unterstützen die beiden Banken auch weiterhin den Restrukturierungskurs der Gesellschaft.

Die Zwischenfinanzierung hatte ursprünglich eine Laufzeit bis 30. September 2008. Eine Verlängerungsmöglichkeit bis zum Jahresende war zwar bereits vertraglich vorgesehen, stand aber unter der Bedingung, dass die Banken einem entsprechenden Verlängerungsantrag der Conergy AG zustimmen. Eine Ausweitung der Laufzeit war sinnvoll, um dem Unternehmen größere zeitliche Flexibilität bei der Umsetzung der geplanten Kapitalerhöhung zu geben. Ein Großteil dieser Erlöse soll dabei für die Rückzahlung der Zwischenfinanzierung eingesetzt werden. Die Gesellschaft rechnet weiter damit, die Kapitalerhöhung bis Jahresende umzusetzen.

DISCLAIMER:
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Wertpapiere dürfen in den Vereinigten Staaten von Amerika nur nach vorheriger Registrierung gemäß den Vorschriften des U.S. Securities Act von 1933 in derzeit gültiger Fassung (der "Securities Act") oder ohne vorherige Registrierung nur aufgrund einer Ausnahmeregelung verkauft oder zum Kauf angeboten werden. Ein öffentliches Aktienangebot in den Vereinigten Staaten von Amerika würde mittels eines Prospekts durchgeführt, der bei der Conergy AG erhältlich wäre und der detaillierte Informationen über das Unternehmen und das Management sowie Jahresabschlüsse enthalten würde. Die Conergy AG beabsichtigt nicht, irgendeinen Teil des Angebots in den Vereinigten Staaten von Amerika zu registrieren. Die in dieser Mitteilung enthaltenen Informationen sind weder zur Veröffentlichung noch zur Weitergabe in die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien und Japan bzw. innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien und Japan bestimmt, und sind kein Angebot zum Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien oder Japan.

Produktionsbereich "Conergy Wind" an Warburg Pincus veräußert

09.09.2008

Die Conergy AG hat ihren Produktionsbereich "Conergy Wind" veräußert. Käufer ist der global tätige Wachstumsinvestor Warburg Pincus. Mit der Trennung vollzieht das Unternehmen einen weiteren Schritt zur Neuausrichtung als fokussierter Photovoltaik-Anbieter im Downstream-Bereich. Die Veräußerung schlägt sich mit einer einmaligen, im Wesentlichen nicht zahlungswirksamen Belastung im Bereich der "discontinued operations" von rund 35 Millionen Euro nieder. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden sowie der Erfüllung einiger weiterer Bedingungen, deren Eintritt nicht gesichert ist. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Im Rahmen der Restrukturierung hatte der Vorstand eine Reihe von Geschäftsbereichen als nicht strategisch identifiziert - und entschieden, diese in Zukunft nicht mehr fortzuführen. Zu diesen so genannten "discontinued operations" gehörte auch die "Conergy Wind". Über sie hatte Conergy die 900kW-Windenergieanlage "Conergy PowerWind 56" entwickelt und mit Produktion sowie Vertrieb begonnen. Am Ende eines intensiven Verhandlungsprozesses mit verschiedenen Parteien wurde jetzt mit Warburg Pincus ein globaler Wachstumsfinanzierer gewählt, der das Gesamtgeschäft der "Conergy Wind" übernimmt. Hierzu gehören Entwicklung und Vertrieb sowie der Produktionsstandort in Bremerhaven. Alle 64 Arbeitsplätze gehen auf die Erwerbergesellschaft über und bleiben erhalten.

Die Veräußerung schlägt sich für den Konzern mit einer einmaligen, im Wesentlichen nicht zahlungswirksamen Belastung im Bereich der "discontinued operations" von rund 35 Millionen Euro nieder. Jedoch hätte die Fortführung des Windgeschäfts wie schon in der Vergangenheit erhebliche laufende finanzielle Mittel gebunden. Mit dem Verkauf verschafft sich Conergy höhere Flexibilität und weiteren Spielraum zum Ausbau ihres Downstream-Geschäfts im Photovoltaikbereich.

Disclaimer

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Die Aktien werden ausschließlich auf Grundlage des von der Bundesanstalt für Finanzdienst¬leistungsaufsicht gebilligten Prospekts angeboten. Diese Mitteilung ist kein Angebot zu Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika. Wertpapiere dürfen in den Vereinigten Staaten von Amerika nur nach vorheriger Registrierung gemäß den Vorschriften des U.S. Securities Act von 1933 in derzeit gültiger Fassung (der "Securities Act") oder ohne vorherige Registrierung nur aufgrund einer Ausnahmeregelung verkauft oder zum Kauf angeboten werden.

Ein öffentliches Aktienangebot in den Vereinigten Staaten von Amerika würde mittels eines Prospekts durchgeführt, der bei der Conergy AG erhältlich wäre und der detaillierte Informationen über das Unternehmen und das Management sowie Jahresabschlüsse enthalten würde. Die Conergy AG beabsichtigt nicht, irgendeinen Teil des Angebots in den Vereinigten Staaten von Amerika zu registrieren.

Die in dieser Mitteilung enthaltenen Informationen sind weder zur Veröffentlichung noch zur Weitergabe in die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien und Japan bzw. innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien und Japan bestimmt, und sind kein Angebot zum Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien oder Japan.

Conergy AG kündigt Kapitalerhöhung zur Stärkung ihrer Eigenkapitalbasis an / Bestätigung von Herrn Dieter Ammer als Vorstandsvorsitzender für weitere zwei Jahre

17.07.2008

Das Hamburger Solarunternehmen Conergy AG lädt seine Aktionäre für den 28. August 2008 zur Hauptversammlung nach Hamburg ein. Dort wird der Vorstand den Aktionären eine Kapitalerhöhung im Volumen von rund 450 Mio. Euro unter Wahrung des Bezugsrechts für Anteilseigner zur Abstimmung vorlegen. Bezugsverhältnis und Ausgabepreis werden unmittelbar im Vorfeld der Transaktion auf Basis des aktuellen Marktumfeldes festgelegt. Credit Suisse und Dresdner Kleinwort begleiten die Gesellschaft bei der Vorbereitung der geplanten Kapitalerhöhung. Diese soll nach gegenwärtigem Stand als eine von den Banken vollständig übernommene Bezugsrechtskapitalerhöhung strukturiert werden, wobei die neuen Aktien den Aktionären mit einem Preisabschlag angeboten werden. Die näheren Einzelheiten der Kapitalerhöhung werden von der Conergy AG im Rahmen der Einberufung der Hauptversammlung im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gegeben.

Für einen Teil des Gesamtvolumens in Höhe von 450 Mio. Euro liegen bereits Festbezugserklärungen von zwei Family Offices vor: Die Leemaster Ltd., gehalten von Dr. Otto Happel, einem der großen gegenwärtigen Conergy-Aktionäre, sowie die Athos Service GmbH, gehalten von der Familie Strüngmann, haben bereits zugesichert, im Rahmen der Kapitalerhöhung neue Aktien im Wert von 125 Mio. Euro zu zeichnen. Die weiteren Großaktionäre, Hans-Martin Rüter, Grazia Equity GmbH, 5r Private Equity KG und Vorstandschef Dieter Ammer haben ebenfalls signalisiert, dass sie ihre Bezugsrechte teilweise ausüben wollen und damit an der Kapitalerhöhung teilnehmen.

Conergy wird die Erlöse zur Tilgung der 240 Mio. Euro umfassenden Zwischenfinanzierung sowie für vorgesehene stückweise Rückzahlungen im Rahmen der syndizierten Kreditlinie nutzen. Des Weiteren sollen die Zuflüsse zur Fortsetzung des Restrukturierungsprogrammes und für das geplante Wachstum in den Jahren 2009 und 2010 verwendet werden.

Darüber hinaus ist Dieter Ammer, Mitgründer der Conergy AG und derzeit Interim-CEO, vom Aufsichtsrat zum ordentlichen Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens für die kommenden beiden Jahre, beginnend am 1. August 2008, bestellt worden. Herr Ammer hat daher heute sein derzeit ruhendes Aufsichtsratsmandat mit Wirkung zum Ablauf des 31. Juli 2008 niedergelegt. Der Aufsichtsrat wird der Hauptversammlung vorschlagen, als Nachfolger für Herrn Ammer den Finanzexperten und früheren Deutschland-Chef der Investmentbank JPMorgan AG, Herrn John Jetter, in den Aufsichtsrat zu wählen.

Diese Mitteilung stellt weder einen Prospekt noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf von Aktien oder anderen Wertpapieren der Conergy AG dar und ersetzt nicht den Prospekt. Vorbehaltlich der Billigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht wird vor Beginn der Bezugsfrist ein Prospekt veröffentlicht, der bei der Conergy AG und den Konsortialbanken kostenfrei erhältlich sein wird. Die Aktien werden ausschließlich auf Grundlage des von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gebilligten Prospekts angeboten.

Diese Mitteilung ist kein Angebot zu Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika. Wertpapiere dürfen in den Vereinigten Staaten von Amerika nur nach vorheriger Registrierung gemäß den Vorschriften des U.S. Securities Act von 1933 in derzeit gültiger Fassung (der „Securities Act“) oder ohne vorherige Registrierung nur aufgrund einer Ausnahmeregelung verkauft oder zum Kauf angeboten werden. Ein öffentliches Aktienangebot in den Vereinigten Staaten von Amerika würde mittels eines Prospekts durchgeführt, der bei der Conergy AG erhältlich wäre und der detaillierte Informationen über das Unternehmen und das Management sowie Jahresabschlüsse enthalten würde. Die Conergy AG beabsichtigt nicht, irgendeinen Teil des Angebots in den Vereinigten Staaten von Amerika zu registrieren.

Die in dieser Mitteilung enthaltenen Informationen sind weder zur Veröffentlichung noch zur Weitergabe in die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien und Japan bzw. innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien und Japan bestimmt, und sind kein Angebot zum Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien oder Japan.

Conergy und MEMC einigen sich auf Anpassung des Liefervertrags

10.07.2008

Conergy AG und MEMC Electronic Materials, Inc. haben sich heute auf eine Ergänzung des im Oktober 2007 geschlossenen Vertrags über die Lieferung von Wafern geeinigt. Im Rahmen dieser Ergänzung haben die Unternehmen das Umsatzvolumen über die 10-jährige Laufzeit von $7-$8 Mrd. auf maximal $4Mrd. entsprechend der neuen Geschäftsstrategie der Conergy AG angepasst. Dadurch erhöht Conergy wie angestrebt den operativen und finanziellen Spielraum zur Umsetzung der neuen Strategie.

Die Volumenreduktion erfolgt bei geringfügig erhöhten Preisen vorrangig in der zweiten Hälfte der Laufzeit. Die sonstigen wesentlichen Regelungen des Vertrages bleiben unverändert. Der Beginn der Lieferung von Wafern ist wie vertraglich vereinbart für das dritte Quartal 2008 vorgesehen.

Pepyn R. Dinandt scheidet nach Abschluss wesentlicher Weichenstellungen aus Conergy-Vorstand aus

14.03.2008

Der Aufsichtsrat der Conergy AG hat sich mit dem Vorstandsmitglied Pepyn R. Dinandt auf die Auflösung seines Vertrags zum 30. April 2008 verständigt. Die Beendigung seines Vorstandsmandats erfolgt auf eigenen Wunsch; Pepyn Dinandt ist mit sofortiger Wirkung freigestellt. Dinandt hatte Mitte November 2007 die Aufgabe des Chief Operating Officers übernommen und gemeinsam vor allem mit Vorstandschef Dieter Ammer und dem ebenfalls im November bestellten Finanzvorstand Dr. Jörg Spiekerkötter die Reorganisation des Unternehmens auf den Weg gebracht. Seine Aufgabe wird künftig von Dieter Ammer übernommen, dessen Delegation vom Aufsichtsrat zum Vorstandsvorsitzenden durch den Aufsichtsrat vorgestern um bis zu sechs Monate verlängert wurde. Den Vorstand bilden weiterhin Dieter Ammer (Vorsitzender), Dr. Jörg Spiekerkötter (CFO), Nikolaus Krane (Projects) und Philip von Schmeling (Sales & Systems).

Conergy AG: Banken unterstützen das vom Vorstand entwickelte Restrukturierungskonzept, vorläufige Umsatz- und Ergebniszahlen 2007

05.02.2008

Das im November 2007 in einen Liquiditätsengpass geratene Solarunternehmen Conergy AG hat heute Zusagen über die Gewährung einer Zwischenfinanzierung in Höhe von insgesamt EUR 240 Mio. durch die Commerzbank AG und Dresdner Kleinwort erhalten.

Conergy stellt Weichen für operativen Turnaround und korrigiert Ergebnisprognose

12.12.2007

  • Konsequente Neuausrichtung auf das stark wachsende Solarstromgeschäft
  • Maßnahmen zur nachhaltigen Stärkung der Ertragskraft eingeleitet
  • Umsatz von 1 Mrd. EUR wird voraussichtlich nicht erreicht
  • EBIT zwischen -150 und -200 Mio. EUR für 2007 erwartet

Der Vorstand der Conergy AG wird das Unternehmen als fokussierten Anbieter im Solarstromgeschäft neu ausrichten und die Ertragskraft des Unternehmens nachhaltig stärken.

"Der neue Vorstand hat sich für eine Zäsur entschieden, die Conergy binnen kurzem wieder auf Erfolgskurs bringen wird. Conergy richtet sich auf seine ertragsstarken Aktivitäten aus, gibt sich eine straffere Struktur und bereinigt einmalig bilanzielle Altlasten im Rahmen einer konservativen Ausrichtung“, sagte Dieter Ammer, der Vorstandschef von Conergy. "Mit diesen Maßnahmen fühlen wir uns für die kommenden Jahre wieder gut aufgestellt."


Dazu hat der Vorstand in seiner gestrigen Sitzung folgende Maßnahmen beschlossen:

1. Strategische Ausrichtung der Conergy AG als integrierter Anbieter im Solarstromgeschäft und Trennung von nicht-strategischen Aktivitäten in den Bereichen Biomasse und Solarthermie (einschließlich Wärmepumpen).

  • Conergy wird sich zukünftig als Anbieter von Systemlösungen auf das wachstums- und ertragsstarke Solarstromgeschäft fokussieren.
  • Conergy trennt sich von den Geschäftsaktivitäten Biomasse und Solarthermie (einschließlich Wärmepumpen) und wird hierzu den Verkauf vorbereiten. Betroffen sind rund 100 Mitarbeiter.

2. Ab dem 1. Januar 2008 wird eine Holdingsstruktur mit drei eigenständig operierenden Sparten geschaffen.

  • Die Holding wird sich auf wenige zentrale Funktionen beschränken und von einem dreiköpfigen Vorstand geleitet werden. Dem Vorstand sollen Dieter Ammer (CEO), Pepyn Dinandt (COO) und Dr. Jörg Spiekerkötter (CFO) angehören.
  • Mit dem Beginn des Jahrs 2008 wird Conergy mit den drei Sparten COMPONENTS, SALES & SYSTEMS und PROJECTS operieren, die mit jeweils eigener Ergebnisverantwortung geführt werden. SALES &SYSTEMS wird von Philip von Schmeling und PROJECTS von Nikolaus Krane verantwortet. Interimistisch wird die Sparte COMPONENTS von Pepyn Dinandt geführt.
  • In der Sparte COMPONENTS werden zukünftig alle Produktionsbereiche einschließlich der neuen, voll integrierten Solarfabrik Frankfurt (Oder) zusammen gefasst. Unter dem Dach von SALES & SYSTEMS werden die bisherigen Aktivitäten der Conergy und SunTechnics gebündelt. In der Sparte PROJECTS wird die erfolgreiche EPURON fortgeführt.

3. Verbesserung der Kostenstrukturen zur nachhaltigen Stärkung der Ertragskraft.

  • Maßnahmen zur Kostensenkung sind eingeleitet und werden unverzüglich umgesetzt. Diese umfassen auch Anpassungen der Personalstärke. Der Vorstand geht von einem Personalabbau von weltweit rund 500 Mitarbeitern aus.

In seiner gestrigen Sitzung hat der neue Vorstand eine korrigierte Prognose für das Geschäftsjahr 2007 erstellt. Nunmehr erwartet der Vorstand ein EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) in einer Bandbreite von -150 bis -200 Mio. EUR.

Diese korrigierte Prognose berücksichtigt neben einem deutlich verschlechterten operativen Ergebnis folgende wesentliche zusätzliche einmalige Effekte:

  • Änderung der Bewertungsmethodik für Großprojekte (POC)
  • Anpassung der Wertansätze einzelner Aktiva
  • Ergebnisbelastungen aus geplanten Restrukturierungsmaßnahmen

Der ganz überwiegende Teil der genannten einmaligen Effekte wird nicht liquiditätswirksam sein.

Dieter Ammer holt Pepyn R. Dinandt als neuen COO in den Vorstand von Conergy

09.11.2007

Der Aufsichtsrat der Conergy AG hat Pepyn R. Dinandt (46) zum Chief Operating Officer (COO) und Mitglied des Vorstandes bestellt. Dinandt tritt zum 15. November 2007 an und wird Stellvertreter von Dieter Ammer, der zum selben Datum vorübergehend den Vorstandsvorsitz der Conergy übernehmen wird. Damit gewinnt Conergy einen erfahrenen internationalen Manager, der Experte für Reorganisationen ist und verschiedene Vorstands- und Geschäftsführungspositionen erfolgreich bekleidet hat. Zum 1. November hatte bereits der ehemalige Schering-Finanzvorstand Dr. Jörg Spiekerkötter als CFO bei Conergy begonnen.

Herr Dinandt hat in England Wirtschaftswissenschaften studiert. Nach einer Vertriebstätigkeit bei Hewlett Packard stieg er bei der internationalen Unternehmensberatung McKinsey ein und übernahm danach geschäftsführende Positionen in verschiedenen Industrieunternehmen. Der in der Türkei, in Surinam, Irland und Holland aufgewachsene Holländer hat in unterschiedlichen Branchen – vom Maschinenbau bis hin zur Elektrotechnik – rund 15 Jahre Führungserfahrung gesammelt. Zuletzt war Dinandt Mitglied der Geschäftsführung der SMS GmbH Düsseldorf (€ 2,8 Mrd. Umsatz und 9.000 Mitarbeiter).

Conergy: Kapitalerhöhung, Liquidität gestärkt, Vorstandswechsel, Prüfung der Bilanzansätze

07.11.2007

Der Unternehmensgründer und bisherige Vorstandsvorsitzende Hans-Martin Rüter wird das Unternehmen nach Veröffentlichung des 9-Monatsberichts (12. November 2007) am 15. November 2007 verlassen. Bis zur Bestellung eines Nachfolgers wird der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Dieter Ammer, vorübergehend den Vorstandsvorsitz übernehmen.

Im Rahmen des dynamischen Wachstums der Conergy AG hat sich ein kurzfristiger Liquiditätsengpass ergeben. Diese kurzfristig angespannte Liquiditätslage wurde jetzt mit einem Zufluss von finanziellen Mitteln in Höhe von 100 Millionen Euro nachhaltig beseitigt. Darin ist eine zusätzliche Kreditlinie mit einer Laufzeit bis Ende Februar 2008 in Höhe von 30 Millionen Euro enthalten. Die weiteren 70 Millionen Euro ergeben sich aus einer von Vorstand und Aufsichtsrat am 6. November 2007 beschlossenen Kapitalerhöhung. Diese wurde von Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrats bzw. Angehörigen („die Altgesellschafter“) sowie von der Leemaster Ltd., die von Dr. Otto Happel beherrscht wird, unter Ausschluss des Bezugsrechts gezeichnet.

Die Gesellschaft hat im Zuge der Kapitalerhöhung 2.088.929 neue Aktien zum Preis von EUR 33,51 ausgegeben (entsprechend dem gewichteten Durchschnittskurs der letzten fünf Handelstage). Leemaster beteiligt sich zunächst mit einem Anteil von 4,25 Prozent und hat sich zusätzlich von den Altgesellschaftern Optionen zum Erwerb von weiteren Aktien bis zu einem Anteil von 25,1 Prozent einräumen lassen. Der Optionspreis liegt deutlich unter dem derzeitigen Marktniveau.

Der Ausblick für das laufende Jahr steht unter Vorbehalt einer kritischen Würdigung der bilanziellen Wertansätze der Conergy AG sowie unter Vorbehalt der Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen, die derzeit die verschiedenen Geschäftsfelder untersuchen. Des Weiteren hat die Deutsche Prüfstelle für Rechnungsstellung (DPR) Conergy informiert, dass sie den Jahresabschluss 2006 und den Abschluss für das erste Halbjahr 2007 prüfen wird.

Conergy sichert langfristig Rohstoffe für Frankfurt (Oder) mit einem Volumen von US $ 7-8 Mrd.

26.10.2007

Ad-hoc Meldung der Conergy AG (ISIN DE 00060 40025) nach § 15 WpHG vom 26. Oktober 2007


US-Hersteller MEMC liefert Conergy Vorprodukte für Solarmodule im Volumen von US $ 7-8 Mrd.

Die Hamburger Conergy AG, Europas umsatzstärkstes Solarunternehmen, kooperiert im anhaltend boomenden Markt für Solarenergie mit einem strategischen Partner und hat die langfristige Versorgung mit Siliziumwafern, einem Vorprodukt der Solarzelle, sichergestellt. Das Unternehmen vereinbarte am heutigen Donnerstag mit MEMC Electronic Materials mit Sitz in Missouri, USA, die Lieferung von Wafern im Wert zwischen 7 und 8 Mrd. US-Dollar bis zum Jahr 2018. Damit sichert sich das Hamburger Unternehmen langfristig einen wesentlichen Teil seines Rohstoffbedarfs für die voll integrierte Solarfabrik in Frankfurt (Oder) und stellt die Weichen für kontinuierliches weiteres Wachstum.

Im Einzelnen sieht die Vereinbarung vor, dass Conergy ab Juli 2008 mit Wafern von MEMC beliefert wird. Das Volumen der Lieferungen nimmt jährlich zu. Die vereinbarten Preise nehmen über die Vertragslaufzeit stetig ab, so dass Conergy trotz der zu erwartenden Verringerung der Preise für Solarsysteme ein für Hersteller übliches Margenniveau erreichen kann.

Conergy AG startet Programm zur Fokussierung auf profitables Wachstum und Effizienz

25.10.2007

  • Ziel: Deutliche Verbesserung der Ertragsstärke der Conergy AG
  • Vorläufige Zahlen für die ersten neun Monate 2007 deutlich unter Erwartungen
  • Umsatz- und Ergebnisprognose für 2007 reduziert

Der Vorstand der Conergy AG startet ein umfassendes konzernweites Programm zur Fokussierung auf ertragsorientiertes Wachstum mit dem Ziel, die Effizienz und Ertragsstärke des Unternehmens nachhaltig zu verbessern.

Die strategische Fokussierung auf profitable Geschäftsgebiete, eine verstärkte Ausrichtung auf profitables Wachstum im Geschäftsbereich Photovoltaik sowie die Optimierung der Kosten- und Unternehmensstrukturen sind Kernelemente des Programms. Erste Maßnahmen des Programms, das mit einer umfassenden Analyse der internationalen Aktivitäten, der Geschäftsbereiche sowie der Konzernstrukturen beginnt, sollen bereits im laufenden Geschäftsjahr umgesetzt werden.

Der Vorstand der Conergy AG initiiert dieses Programm vor dem Hintergrund einer unbefriedigenden Gewinnentwicklung im Geschäftsjahr 2007.

Auf Basis vorläufiger Zahlen für die ersten neun Monate 2007 betrug das Konzernergebnis -8,8 Mio. Euro bei einem Umsatz von 641,1 Mio. Euro. Die Umsatz- und Rohertragsentwicklung im dritten Quartal 2007 wurde wesentlich von Lieferverzögerungen bei Modulen beeinträchtigt. Diese Verzögerungen wirkten sich mit etwa 130 Millionen Euro im Umsatz aus. Weitere Einflussgrößen für die Entwicklung des Konzernergebnisses waren gestiegene Personalkosten und sonstige betriebliche Aufwendungen. Das Working Capital ist zum Ende des dritten Quartals auf rund 525 Mio. Euro angestiegen, damit wird die Zielquote von 20 Prozent vom Umsatz zum Jahresende als nicht erreichbar angesehen.

Bis zuletzt bestand die Erwartung, dass die fehlenden Modulmengen im vierten Quartal wie vereinbart geliefert würden. Nach einer aktuellen Bewertung ist die termingerechte Lieferung wesentlicher Mengen im vierten Quartal jedoch nicht gesichert. Daher geht der Vorstand nunmehr von einem Umsatzwachstum von mindestens 33 Prozent auf über eine Milliarde Euro aus.
Bei der Ergebnisentwicklung für das Geschäftsjahr 2007 erwartet der Vorstand ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von 40 Mio. Euro. Dagegen stehen erwartete Risiken in Höhe von 30 – 50 Mio. Euro. Das Konzernergebnis wird daher nach heutiger Einschätzung entsprechend negativ ausfallen.

Diese veränderte Ergebnisprognose basiert auf der aktuellen Bewertung potenzieller Chancen und Risiken. Bei der operativen Ergebnisentwicklung wirken sich insbesondere die negativen Effekte aufgrund erwarteter Lieferverzögerungen sowie schwierige Rahmenbedingungen im Bereich Bioenergie aus.

Die erwarteten Risiken in Höhe von 30 – 50 Mio. Euro beinhalten im Wesentlichen Risiken beim Fortschritt von Großprojekten, aus Währungssicherungsgeschäften sowie erwartete Effekte aus der Abwertung von Vorräten und Forderungen.

Die Umsatz- und Ergebnisprognosen für das Geschäftsjahr 2008 werden voraussichtlich nach Abschluss des Geschäftsjahres 2007 aktualisiert.

Vorläufige Kennzahlen zum dritten Quartal und den ersten neun Monaten 2007(alle Angaben in Mio. Euro):

Q3

2007

Umsatzerlöse

223.0

Rohertrag

53.9

Personalaufwand

-31.1

Sonstige Betzriebliche Erträge/aktivierte Eigenleistungen

8.5

Sonstige betriebliche Aufwendungen

-35.6

EBITDA

-4.4

EBIT

-8.9

Finanzergebnisse

-4.1

Ertragssteuern

2.8

Konzernergebnis

-10.3

Q1-3

2007

Umsatzerlöse

641.1

Rohertrag

144.8

Personalaufwand

-82.1

Sonstige Betriebliche Erträge/aktivierte Eigenleistungen

20.7

Sonstige betriebliche Aufwendungen

-76.3

EBITDA

6.7

EBIT

-1.4

Finanzergebnis

-9.3

Ertragssteuern

2.0

Konzernergebnis

-8.8

Conergy und FirstSolar schließen zusätzlichen Rahmenvertrag über 220 MW Dünnschicht-Module

28.09.2007

Conergy hat einen weiteren, umfassenden Rahmenvertrag mit dem US-amerikanischen Dünnschicht-Modulhersteller FirstSolar geschlossen. Demnach sollen bis einschließlich 2012 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 220 MW an die Conergy Gruppe geliefert werden. Mit dieser Vereinbarung hat Conergy die in bestehenden Verträgen mit FirstSolar vereinbarte Liefermenge von bisher 245 MW an Dünnschichtmodulen auf 465 MW annähernd verdoppelt. Die Module wird die Conergy Gruppe hauptsächlich in Deutschland sowie in den starken Wachstumsmärkten rund ums Mittelmeer einsetzen

Conergy verdoppelt Umsatz im ersten Quartal auf EUR 173 Mio.

16.05.2007

  • Auslandsgeschäft wächst weiter überproportional
  • EBIT leicht verbessert
  • Vorstand bestätigt Umsatz- und Ergebnisziele für 2007
  • Solarmodulproduktion in Frankfurt (Oder) im Plan für Start im Sommer 2007

Der regenerative Systemanbieter Conergy (ISIN DE 00060 40025) hat im ersten Quartal 2007 einen Umsatz in Höhe von EUR 173,1 Mio. erreicht. Dies entspricht einer Steigerung um 101% im Vergleich zur Vorjahresperiode (EUR 86,3 Mio.). Wesentlichen Anteil daran hatte das stark wachsende Auslandsgeschäft, das bereits 49% des Umsatzes ausmacht. Conergy bietet ihre Systeme zur Nutzung von Solar-, Wind- und Bioenergie bereits in 25 Ländern durch ihre drei auf Endkunden, Handel und Investoren fokussierten Markenwelten an. Auch die Umsätze mit Solarwärme, Wind- und Bioenergie konnten auf einen Anteil am gesamten Umsatz von 23,9% (Vorjahresperiode 2,5%) substanziell gesteigert werden. Bei den Quartalsergebnissen im Anlagenbau ist die Saisonalität des Geschäfts zu beachten. So wird der Baubeginn vieler Großprojekte im Frühjahr gestartet, wodurch diesen Leistungen im ersten Quartal nur bedingt Umsätze und Erträge gegenüberstehen. Die im Dezember lieferbedingt verschobenen Solarprojekte sind wie angekündigt im ersten Quartal verbucht worden und haben mit EUR 37 Mio. zum Umsatz beigetragen. Ebenfalls lieferbedingt verschobene Windenergieprojekte im Umfang von EUR 16 Mio. sind bereits ausgeliefert worden, werden jedoch erst nach Anschluss an das Stromnetz im 2. Quartal als Umsatz gebucht.


Vorstand bestätigt Umsatz- und Ergebnisziele für 2007

Dank überdurchschnittlich hoher Auftragsbestände, ausreichender Zulieferverträge und im Plan verlaufender Projektfortschritte bestätigt der Vorstand das Umsatzziel von EUR 1,25 Mrd. bei einer Verdoppellung des Jahresüberschusses in 2007 auf über EUR 60 Mio. Die Rohertragsmarge konnte im ersten Quartal 2007 im Vergleich zur Vorjahresperiode von 14 auf 18% gesteigert werden. Auch das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) konnte um rund zwei Millionen Euro auf EUR -6,1 Mio. verbessert werden. Darin enthalten sind Anlaufkosten für die eigene Modulproduktion in Frankfurt (Oder) in Höhe von EUR 1,5 Mio. Nach Zinsen und Steuern lag das Konzernergebnis mit EUR -4,9 Mio. etwa auf Vorjahresniveau (EUR -4,5 Mio.).


Conergy schafft Strukturen für globales Wachstum

Zur Planung und Realisierung der im Jahresverlauf ansteigenden Projektumsätze beschäftigte die Conergy Gruppe zum 31. März 2007 weltweit 1.844 Mitarbeiter (31. März 2006: 873 Mitarbeiter). Die Baufortschritte der Großprojekte laufen planmäßig.
Auch die Vorbereitungen zum Start der eigenen Modulproduktion in Frankfurt (Oder) im Sommer 2007 gehen wie geplant voran. Für die eigene Modulproduktion wurden bereits die notwendigen Rohstoffe bzw. Vorprodukte für mehr als 80% des Zielvolumens von 50 MWp gesichert. Für die Erfüllung der Produktionserwartung von 50 MWp Solarmodule sieht sich Conergy im Plan. Das gesamte Planvolumen von 217 MWp für 2007 übertreffen die vertraglich gesicherten Zukaufkontingente zuzüglich der eigenen Produktion um aktuell 40 MWp. Reduktionen eines bestehenden Lieferanten konnten durch zwei neue Lieferanten überkompensiert werden.


Conergy erwartet positiven operativen Cashflow für 2007

Fällige Zahlungen aus dem Jahresendgeschäft 2006, anstehende Schlussrechnungen aus Großprojekten sowie getroffene Maßnahmen zur Optimierung von Projektfinanzierungen werden bei den Forderungen und damit auch beim Working Capital zu einer Verbesserung um mindestens EUR 70 Mio. im 2. Quartal führen. Conergy geht davon aus, dass der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit im zweiten Quartal sowie im Gesamtjahr positiv ausfallen wird. Mit einer Eigenkapitalquote von 39% verfügt Conergy über eine solide Ausgangsbasis zur Finanzierung des Wachstums. Für Working Capital und Investitionen liegen Finanzierungszusagen mehrerer Banken über EUR 600 Mio. für einen syndizierten Kredit vor.


50/50/08: Die Wachstumsphilosophie der Conergy bis 2008

Conergy hat bereits im ersten Quartal dieses Jahres ihr Ziel fast erreicht, über 50% des Gesamtumsatzes im Ausland zu realisieren. Darüber hinaus soll das am regional unterschiedlichen Energiebedarf ausgerichtete Produktangebot ebenfalls über 50 Prozent des Umsatzes außerhalb des bisherigen, weiter schnell wachsenden Kerngeschäfts Photovoltaik erwirtschaften. Einen wesentlichen Anteil daran werden Solarthermie, Wind- und Bioenergie haben. Auf diese Megatrends hat sich Conergy konsequent mit ihrem Produktangebot ausgerichtet. Die Produktlinien bieten für den weltweit ansteigenden Energiebedarf intelligente Systemtechnologien, um Strom, Wärme oder Kühlung durch unterschiedliche regenerative Ressourcen zu gewinnen.
Neben Wechselrichtern für die Umwandlung solaren Gleichstroms in netzkonformen Wechselstrom in allen Leistungsbereichen entwickelt und fertigt Conergy ab Sommer 2007 auch eigene Solarstrommodule aus voll integrierter Produktion in Frankfurt/Oder. Darüber hinaus produziert Conergy Flachkollektoren für Wärme oder Kühlung aus Sonnenlicht sowie Wärmepumpen, die kombiniert einsetzbar sind. Neben diesen solaren High-Tech-Schlüsseltechnologien produziert Conergy auch Kleinwindkraftanlagen und patentierte Gestelltechnik für regenerative Energiesysteme. Als Technologieführer zur Entwicklung leistungsfähigster Gesamtsysteme erweitert Conergy ihre Produktlinien zielorientiert in den lukrativsten Bereichen der regenerativen Systemtechnik.

Kapitalerhöhung der Conergy AG erfolgreich abgeschlossen

08.03.2007

Ad-hoc-Meldung der Conergy AG nach § 15 WpHG vom 8. März 2007

Im Anschluss an die heutige Ad-hoc-Mitteilung über die beabsichtigte Kapitalerhöhung und Platzierung meldet die Conergy AG den erfolgreichen Abschluss des beschleunigten Angebotsverfahrens. Insgesamt wurden 2.999.999 Aktien, dies entspricht ca. 10% des bisherigen Grundkapitals, erfolgreich bei deutschen und internationalen Anlegern platziert. Der Platzierungspreis beträgt EUR 50 je Aktie. Das Emissionsvolumen beläuft sich auf rund EUR 150 Mio. Commerzbank Corporates & Markets und J.P. Morgan Securities Ltd. fungierten bei der Transaktion als Joint Lead Manager und Joint Bookrunner.

Diese Ad-hoc-Mitteilung stellt kein Angebot zum Kauf von Aktien oder anderen Wertpapieren der Conergy AG dar und stellt keinen Prospekt dar.


Wichtige Informationen:

Diese Bekanntmachung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Conergy AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Die Conergy AG übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Die in dieser Bekanntmachung enthaltenen Informationen sind weder zur Veröffentlichung noch zur Weitergabe in Kanada, Australien oder Japan bestimmt, und sind kein Angebot zum Kauf von Wertpapieren in diesen Ländern.

Die Platzierung von Aktien und die Verteilung dieser Bekanntmachung und anderer Informationen im Zusammenhang mit der Platzierung in bestimmten Rechtsordnungen kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen und diejenigen Personen, die in den Besitz von in dieser Bekanntmachung genannten Dokumenten oder anderer Informationen gelangen, sollten sich über alle solchen Beschränkungen selbst informieren und diese einhalten. Jede Nichteinhaltung dieser Beschränkungen kann einen Verstoß gegen die Wertpapiergesetze der betreffenden Rechtsordnung begründen.

Diese Bekanntmachung ist kein Angebot zum Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika. Wertpapiere dürfen in den Vereinigten Staaten von Amerika nur mit vorheriger Registrierung unter den Vorschriften des U.S. Securities Act von 1933 in derzeit gültiger Fassung oder ohne vorherige Registrierung nur aufgrund einer Ausnahmeregelung verkauft oder zum Kauf angeboten werden. Ein öffentliches Aktienangebot in den Vereinigten Staaten von Amerika würde mittels eines Prospektes durchgeführt, der bei der Conergy AG oder einem abgebenden Aktionär erhältlich wäre und der detaillierte Informationen über das Unternehmen und das Management sowie Jahresabschlüsse enthalten würde.

Diese Mitteilung wird im Vereinigten Königreich nur verbreitet an (i) professionelle Anleger, die unter Artikel 19(5) des Financial Services and Markets Act 2000 (Financial Promotion) Order 2005 (die "Verordnung"), oder (ii) vermögenden Gesellschaften, und anderen vermögenden Personen die unter Artikel 49(2)(a) bis (d) der Verordnung fallen (wobei diese Personen zusammen als "qualifizierte Personen" bezeichnet werden). Alle Wertpapiere, auf die hierin Bezug genommen wird, stehen nur qualifizierten Personen zur Verfügung und jede Aufforderung, jedes Angebot oder jede Vereinbarung, solche Wertpapiere zu beziehen, kaufen oder anderweitig zu erwerben, wird nur gegenüber qualifizierten Personen abgegeben. Personen, die keine qualifizierten Personen sind, sollten in keinem Fall im Hinblick oder Vertrauen auf diese Information oder ihren Inhalt handeln.

Diese Bekanntmachung stellt kein Angebot zum Verkauf von Wertpapieren in Deutschland dar und ist kein Verkaufsprospekt im Sinne des Wertpapierprospektgesetzes, der EU-Verordnung der Kommission Nr. 809/2004 vom 29. April 2004 oder anderer in Deutschland anwendbarer Rechtsvorschriften, die die Ausgabe, das Angebot und den Verkauf von Wertpapieren regeln.

Die in dieser Bekanntmachung enthaltenen Informationen sind nicht zur Weitergabe in die Vereinigten Staaten von Amerika bzw. innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika bestimmt.

Conergy konkretisiert vorläufige Umsatzzahlen und Ergebnisse für 2006

23.02.2007

Ad-hoc Meldung der Conergy AG (ISIN DE 00060 40025) nach § 15 WpHG vom 23. Februar 2007

Der Vorstand der Conergy AG hat den IFRS Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2006 aufgestellt. Alle Zahlen sind noch vorläufig und nicht testiert. Die Billigung durch den Aufsichtsrat erfolgt im März 2007 nach Abschluss der Arbeiten des Abschlussprüfers. Die Bilanzpressekonferenz und das Analysten- und Investorentreffen werden am 30. März 2007 in Frankfurt am Main stattfinden.

Nach diesen vorläufigen Zahlen hat die Conergy ihren Konzernumsatz im Jahr 2006 um 42% auf EUR 752,2 Mio. gesteigert (Vorjahr: EUR 530,2 Mio.). Der Auslandsumsatz im Konzern konnte auf EUR 291,0 Mio. (Vorjahr: 75,6 Mio.) mehr als verdreifacht werden und machte 39% (Vorjahr: 14%) des Konzernumsatzes aus; der Umsatzanteil mit Solarthermie, Wind- und Bioenergie stieg auf 26% (Vorjahr: 12%). Damit hat Conergy die Wachstumsstrategie 50/50/08 erfolgreich fortgesetzt. Wie bereits gemeldet, haben einzelne, kurzfristig verspätete Zulieferungen Ende Dezember 2006 gegenüber den Planungen der Conergy zu einer Umsatzverschiebung in das Geschäftsjahr 2007 von ca. EUR 50 Mio. geführt.

Der Konzern-Jahresüberschuss stieg um 8,3% auf EUR 30,1 Mio. (Vorjahr: EUR 27,8 Mio). Die Rohertragsmarge konnte in 2006 deutlich auf 19,3% (Vorjahr: 16,1%) gesteigert werden. Ergebnisbelastend wirkten investive Aufwendungen für den Ausbau komplementärer Technologien (EUR 12,2 Mio.) einschließlich der neuen voll integrierten solaren Wafer-, Zellen- und Modulproduktion sowie internationale Markteintritte u. a. durch Gründung von 20 Gesellschaften (EUR 8,7 Mio.). Diesen Sonderaufwendungen stehen Sondererträge in Höhe von EUR 15,0 Mio. aus dem Verkauf zweier Grundstücke gegenüber. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Conergy bereits Erträge aus den Investitionen in die neuen Märkte und der Erweiterung der Produktlinien für Solar-, Wind- und Bioenergie. Darüber hinaus zeichnet sich ab, dass das weiter schnell wachsende internationale Geschäft und gesunkene Beschaffungspreise im Bereich Photovoltaik Margen erhöhend wirken werden.

Über alle Geschäftsfelder hat sich der Auftragsbestand im Konzern bis Februar 2007 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdreifacht und deckt heute etwa 70% des für 2007 geplanten Umsatzes von EUR 1.250 Mio.

Conergy und Suntech Power schließen Solarmodul-Liefervertrag über $270 Millionen für 2007

12.02.2007

Ad-hoc Meldung der Conergy AG (ISIN DE 00060 40025) nach § 15 WpHG vom 12. Februar 2007

Menge der abgenommenen Suntech Power-Module damit gegenüber 2006 vervielfacht

Die Hamburger Conergy AG, Europas umsatzstärkstes Solarunternehmen und weltweit größter Systemintegrator, hat einen umfassenden Liefervertrag mit Chinas führendem Modul- und Zell-Hersteller Suntech Power geschlossen: Demnach sollen in 2007 Solarmodule im Wert von über $270 Millionen an den Vertrieb der Conergy Gruppe geliefert werden; was einer Vervielfachung gegenüber der in 2006 von Suntech Power an Conergy gelieferten Menge Solarmodule entspricht. Die qualitativ hochwertigen, effizienten Suntech Power-Module sollen auf den weltweiten Baustellen der Conergy Gruppe zum Einsatz kommen. Mit diesem Vertrag hat Conergy die Menge der Module bereits gesichert, die sie für das geplante Wachstum ihres weltweiten Solargeschäfts in 2007 angesetzt hat. Des Weiteren erstreckt sich die Partnerschaft mit Suntech Power auf die gemeinsame Realisierung bestimmter Produkt-Features, um die Ansprüche der Conergy Kunden weltweit optimal zu befriedigen.

Conergy gibt vorläufige Umsatzzahlen und Ergebnis-Guidance bekannt

11.01.2007

Hamburger Solarunternehmen erwartet Umsatzsteigerung in 2006 um über 40% bei ebenfalls steigendem Jahresüberschuss

Die Conergy AG hat nach ersten vorläufigen Zahlen ihren Umsatz im Jahr 2006 um über 40% auf mehr als EUR 750 Mio. gesteigert (Vorjahr: EUR 530,2 Mio.) und damit ihre führende Position als größtes europäisches Solarunternehmen gefestigt. Lieferverzögerungen bei Solarmodulen und Windrädern haben zu Projekt- und entsprechenden Umsatzverschiebungen in Höhe von rundEUR 53 Mio. in das Jahr 2007 geführt. Damit konnte Conergy das selbst gesteckte Ziel von 800 Mio. Euro nicht erreichen. Conergy geht aber von einem entsprechend - gemessen an der bisherigen Erwartung - höheren Umsatz in 2007 von etwa EUR 1,25 Mrd. aus, was einer Steigerung von über 60% entspricht. Als gute Basis dafür hat sich der bereits im Januar vorliegende Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahresniveau auf EUR 813 Mio. mehr als verdreifacht. Der Auslandsumsatz konnte in 2006 stärker als erwartet auf 38% (Vorjahr: 14%) gesteigert werden. Diese Entwicklung zeigt Conergy auf direktem Weg, wie geplant bereits ab 2008 mehr als 50% des Umsatzes außerhalb Deutschlands zu erwirtschaften.

Die genannten Projektverschiebungen führten auch dazu, dass der Jahresüberschuss in 2006 zwar über Vorjahr (2005: EUR 27,8 Mio.), aber unter den bisherigen Erwartungen von 40 Mio. Euroliegt. Der Ergebnisbeitrag wird in 2007 nachgeholt und zu einem entsprechend höheren als dem bisher geplanten Jahresüberschuss in Höhe von EUR 60 Mio. führen. In 2006 entstandene zusätzliche Kosten für den Aufbau der voll integrierten solaren Wafer-, Zellen- und Modulproduktion in Frankfurt/Oder wurden durch Sondereffekte mehr als kompensiert. Für 2007 erwartet Conergy, dass sich der Gewinn durch höhere Margen im weiter wachsenden Auslandsgeschäft und höhere Erträge in den Bereichen Solarthermie und Bioenergie überdurchschnittlich verbessert.

Conergy ist auf Kurs für 50%igen Umsatz- und Ergebnissprung in 2006

13.11.2006

Ad-hoc Meldung der Conergy AG nach § 15 WpHG vom 13. November 2006

  • 50/50/08 Wachstumsstrategie der Conergy im Plan
  • Auslandsumsatz nach neun Monaten fast vervierfacht
  • EBIT im 3. Quartal steigt um 32% gegenüber Vorjahreszeitraum
  • Umsatzziel von EUR 800 Mio. und Ergebnisprognose von EUR 40 Mio. wird bestätigt

Volle Auftragsbücher zeigen die Hamburger Conergy AG (ISIN DE 00060 40025) auf Kurs, ihren Gesamtjahresumsatz um mindestens 50% auf über EUR 800 Mio. gegenüber dem Vorjahr (EUR 530,2 Mio.) zu steigern. Der traditionelle Umsatzsprung im Jahresendgeschäft wird dazu führen, dass Conergy auch beim Nachsteuerergebnis wie geplant auf EUR 40 Mio. (Vorjahr EUR 27,8 Mio.) wachsen wird. Für 2007 erwartet Conergy wie in der Vergangenheit wieder einen positiven Cashflow.

Die planmäßig verlaufenen Projektfortschritte führten in den ersten neun Monaten zu einem Umsatzsprung von 53% auf EUR 384,5 Mio. (Vorjahreszeitraum EUR 250,9 Mio.). Bis zum Jahresende sind weitere Solar-, Wind- und Bioenergieprojekte mit einem Umsatzvolumen von über EUR 390 Mio. bereits in der termingerechten Realisierung. Für das stark wachsende Projektgeschäft und zum weiteren substanziellen Ausbau des Auslandsumsatzes wurde die Mitarbeiterzahl zum 1. Oktober auf 1.340 fast verdoppelt (Vorjahreszeitraum: 696).

Dank des weit überproportional wachsenden und margenträchtigen Auslandsgeschäfts und der im Plan voranschreitenden Großprojekte ist Conergy auf dem Weg, die gesteckten Ziele zu erfüllen und keine Lagerbestände für Solarmodule bei tendenziell fallenden Beschaffungskosten aufzubauen. Die über die Gruppe kumulierte Bruttomarge in den ersten drei Quartalen zeigt mit einer Verbesserung auf 19,3% (Vorjahreszeitraum 17,9%) die Stärke des Conergy Geschäftsmodells gegenüber Marktentwicklungen. Damit konnte das EBIT im 3. Quartal um 32% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Im dritten Quartal stieg das Working Capital auf einen Höchstwert, der komfortabel finanziert ist und zum Ende des Jahres auf Grund von Verbesserungen der Lieferkonditionen beim Einkauf und der Finanzierung der im Bau befindlichen Großprojekte wieder auf weniger als 20% des Umsatzes sinken wird.


Internationale Wachstumsstrategie 50/50/08 im Plan

Beim Auslandsgeschäft konnte der Umsatz in den ersten neun Monaten bereits mit EUR 120,2 Mio. (Vorjahreszeitraum EUR 34,1 Mio.) fast vervierfacht werden. Auch in Deutschland wurde der Umsatz um rund 20% auf EUR 260,4 Mio. (Vorjahreszeitraum 216,8 Mio.) ausgebaut. Neben der Steigerung des Auslandsumsatzes auf aktuell 31% konnte der Umsatz mit Solarthermie-, Bio- und Windenergieprojekten in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf EUR 72,7 Mio. etwa verzehnfacht werden. Dies entspricht 18,9% vom Gesamtumsatz in den ersten neun Monaten. Diese Entwicklung zeigt Conergy auf bestem Weg, bereits ab 2008 rund 50% des Umsatzes außerhalb Deutschlands und rund 50% außerhalb des Kerngeschäfts Photovoltaik zu erwirtschaften.

Conergy schafft 1.000 Arbeitsplätze durch modernste Solarfabrik in Frankfurt (Oder)

12.11.2006

Ad-hoc Meldung der Conergy AG nach § 15 WpHG vom 12. November 2006

  • Führendes Solarunternehmen investiert rund EUR 250 Mio. in Produktion
  • Weltweit einzigartige vollintegrierte solare Wafer-, Zell- und Modulproduktion in ehemaliger Chipfabrik in Frankfurt (Oder)
  • Ziel der Investition ist die Sicherung der Kosten- und Qualitätsführerschaft auf dem solaren Weltmarkt

Die Hamburger Conergy AG errichtet in den Hallen der ehemaligen Chipfabrik in Frankfurt (Oder) die weltweit modernste Produktionsstätte für Solarmodule. Dafür hat der Vorstand der Conergy jetzt grünes Licht gegeben. Das Unternehmen wird für den Aufbau einer bislang weltweit einzigartigen, vollintegrierten Massenproduktion vom Wafer über die Zelle bis zum Modul rund EUR 250 Mio. in der ersten Ausbaustufe investieren. Mittelfristig werden auf dem Gelände der ehemaligen Chipfabrik über 1.000 Arbeitsplätze geschaffen.

Mit der Investition sichert sich Conergy die Kosten- und die Qualitätsführerschaft auf dem Weltmarkt und schafft damit die Basis für weiteres dynamisches Wachstum im Kerngeschäft. Das Projekt wird durch einen syndizierten Kredit finanziert, ohne Mittel, die für die weitere Expansion des Unternehmens gedacht sind, in Anspruch zu nehmen.

Die ersten Module mit einer Gesamtleistung von mehr als 50 Megawatt werden schon in der zweiten Jahreshälfte 2007 vom Band laufen. Bereits 2008 wird die Produktionskapazität von 300 MW bei Wafern, 275 MW bei Zellen und 250 MWbei Solarmodulen erreicht. Ziel bei monokristallinen Modulen ist ein Wirkungsgrad von über 17%. Die neuartige Anordnung der Produktionslinien in nur einer Halle verkürzt die Transportwege und trägt mit dem sehr hohen Automatisierungsgrad entscheidend zur deutlichen Reduzierung der Bruchrate bei den empfindlichen Zellen bei. Der Maschinenpark bietet viel Spielraum für weitere Effizienzsteigerungen insbesondere durch eine stete Steigerung der Wirkungsgrade und Verringerung des Siliziumeinsatzes. Die Produktion wird mit einer Zelldicke von 200 µm starten und ist auf eine Reduzierung auf 160 µm ausgelegt.

Conergy erhält im September Aufträge aus dem Ausland in Höhe von 207,4 Mio. Euro

25.09.2006

Ad-hoc Meldung der Conergy AG nach § 15 WpHG vom 25. September 2006

Im September erhielt die börsennotierte Conergy AG über ihre Auslandsniederlassungen neue Aufträge mit einem Umsatzvolumen von 207,4 Millionen Euro. Darunter Photovoltaik-Projekte mit einem Volumen von 25,8 Megawatt, was einem Umsatzvolumen von 150,6 Millionen Euro entspricht. Die Lieferung der maßgeschneiderten Solarsysteme und PV-Großprojekte erfolgt überwiegend in das europäische Ausland mit Schwerpunkt Spanien und werden bis Ende 2007 an das Stromnetz angeschlossen. Darüber hinaus konnten Aufträge für Windkraftanlagen in Europa über 56,8 Millionen Euro verbucht werden, die ebenfalls in 2007 umgesetzt werden. Zusammengenommen ergeben die Aufträge schon jetzt annähernd den geplanten Auslandsumsatz der Conergy-Gruppe in 2006. Conergy befindet sich damit auf direktem Kurs, seinen Auslandsumsatz auf über 50 Prozent im Jahr 2008 zu steigern.

Conergy wächst wie geplant: profitabel und überproportional auch im Ausland

09.08.2006

Ad-hoc Meldung der Conergy AG nach § 15 WpHG vom 9. August 2006:

  • Vorstand sieht Conergy leicht über Plan für Umsatz- und Ergebnissprung in 2006
  • Auslandsumsatz zum Halbjahr verdreifacht
  • Kumuliertes Konzernhalbjahresergebnis positiv
  • Mindestens 50% Wachstumserwartung bei Umsatz und Ergebnis

Die Hamburger Conergy AG (ISIN DE 00060 40025) baut ihre globalen Marktanteile weiter mit dem Ziel aus, zum weltweit führenden regenerativen Systemanbieter zu wachsen. Nachdem zahlreiche Baustellen frost- und schneefrei wurden ist das operative Geschäft im zweiten Quartal deutlich angestiegen. Die Verdreifachung des Auslandsumsatzes auf EUR 60,5 Mio. (Vorjahreszeitraum EUR 20,4 Mio.) trug wesentlich dazu bei, den Gesamt-Halbjahresumsatz auf EUR 245 Mio. (Vorjahreszeitraum EUR 150,8 Mio.) um 62 Prozent substanziell auszubauen. Damit liegt Conergy über Plan, um den Gesamtjahresumsatz um mindestens 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr (EUR 530 Mio.) auf mehr als EUR 800 Mio. zu steigern.


Conergy zählt auch bei Solarwärme zu den TOP5 in Europa

Conergy ist bereits heute umsatzstärkster Anbieter für Solarstromsysteme in Europa. Dank konsequentem Vertriebsausbau und gezielter Übernahmen rückt Conergy auch bei der Solarwärme und Bioenergie zu den führenden Anbietern auf dem Kontinent auf. Wachstumsmärkte, die insbesondere durch den Ölpreis getrieben werden. Damit erzielt Conergy wesentliche Synergieeffekte bei den Kernkundengruppen. Diese helfen die Profitabilität nachhaltig zu sichern, neue Kunden zu gewinnen und stabiler bei Marktschwankungen zu werden. Bereits ab 2008 plant Conergy, über 50 Prozent des Gesamtumsatzes außerhalb des weiter wachsenden Kerngeschäfts Photovoltaik und im Ausland zu erwirtschaften. Dafür wurden seit Jahresbeginn weltweit elf neue Vertriebsstandorte eröffnet und acht Unternehmen übernommen. So baute Conergy ihre kundennahe Präsenz in den USA, Spanien, Deutschland, Australien, Österreich und der Schweiz weiter aus. Dank neuer Markteintritte in Italien, Singapur, Brasilien, Belgien und Zypern ist Conergy aktuell bereits in 22 Ländern auf fünf Kontinenten vertreten. Den weltweiten Vertrieben stehen durch gezielte Übernahmen neben Solarstrom und Bioenergie die bestgeeigneten Technologien zur Verfügung, um das regenerative Produktangebot auch auf den regional höchst unterschiedlichen Wärmebedarf auszurichten. Neben Thermosyphonsystemen, Finnenabsorbern und Drain-back-Technologie für Warmwasser und zur Heizungsunterstützung bietet Conergy ihren Kunden auch geothermische Wärmepumpen und den Enerbus, ein Energiemanagementsystem zur effizienten Heizung, Kühlung und Gebäudeklimatisierung durch Kombination unterschiedlicher regenerativer Energiesysteme.


Conergy trotz Wachstumsinvestitionen bereits zum Halbjahr profitabel

Beim kumulierten Konzernhalbjahresergebnis wurden die zum Ausbau des Geschäfts investierten Sonderaufwendungen bereits im zweiten Quartal durch ein EBIT in Höhe von EUR 8,2 Mio. vollständig aufgeholt. Zur Vorbereitung auf das im Anlagenbau umsatzstarke zweite Halbjahr hat Conergy die wesentlichen Investitionen im ersten Halbjahr getätigt. So hat sich die Mitarbeiterzahl (FTE) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (510) auch auf Grund einer erhöhten Wertschöpfungstiefe auf 1.091 mehr als verdoppelt. Trotz entsprechend steigender Kosten und des im Anlagenbau traditionell schwächeren Geschäfts im ersten Halbjahr, gelang bereits ein kumuliert positiver Konzernüberschuss (EUR 0,5 Mio.). Zum Jahresende erwartet Conergy, den Umsatz auf über 800 Mio. Euro und den Nachsteuergewinn auf über 40 Mio. Euro zu steigern. Eine Vielzahl regenerativer Großprojekte befindet sich dafür bereits in der Realisierung. Dank des substanziellen Ausbaus der eigenen Produktion, des globalen Sourcings und des weltweit einzigartig kundennahen Vertriebsnetzes sieht sich Conergy bestens aufgestellt, um international sehr flexibel bei regionalen Preisschwankungen zu agieren.


Conergy erwartet zusätzliche Wachstums- und Gewinnpotenziale

Conergy erwartet, wie in der Vergangenheit von tendenziell sinkenden Beschaffungskosten für regenerative Systemkomponenten stärker als der Wettbewerb zu profitieren. „Conergy konzentriert sich konsequent auf den Kunden. Als Marktführer nutzen wir unsere Praxiserfahrungen und unsere Einkaufsmacht für Produktinnovationen, die dem Kunden Mehrwert bieten und unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessern. Die aktuell laufenden Investitionen in Produktneuheiten, Vertrieb und Beschaffung sind der Grundstein für die Fortsetzung unseres überdurchschnittlichen Wachstums,“ erklärt Hans-Martin Rüter, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Conergy AG. Zur Vorbereitung des Wachstums wurde die eigene Produktion entsprechend vervielfacht und sich bei der Beschaffung neben ausreichenden Mengen an Solarmodulen von weltweit über 20 Zulieferern auch hochreines Solarsilizium in steigenden Mengen gesichert. Darüber hinaus wächst der Vertrieb selbst entwickelter und produzierter solarer Systemkomponenten wie Wechselrichter, Solarkollektoren, Kleinwindkraftanlagen und Befestigungssysteme kontinuierlich. Von weiteren Schritten zur Vertiefung der Wertschöpfung bei regenerativer Systemtechnologie erwartet Conergy bereits in 2007 noch substanzieller zu profitieren.

89% Umsatzanstieg dank Vervierfachung des Auslandsgeschäfts bei Conergy

10.05.2006

Ad-hoc Meldung der Conergy AG nach § 15 WpHG vom 10. Mai 2006:

  • Schneereicher Winter und Sondereffekte prägten das im Anlagenbau traditionell umsatzschwache Winterquartal
  • Vorstand sieht Conergy leicht über Plan für Umsatz- und Ergebnissprung in 2006

Der regenerative Systemanbieter Conergy (ISIN DE 00060 40025) konnte den Umsatz im ersten Quartal trotz schneereichem Winter im Kernmarkt Deutschland kräftig steigern. Der konsolidierte Umsatz wurde um 89% im Vergleich zum Vorjahresquartal auf EUR 86,3 Mio. (Vorjahreszeitraum EUR 45,8 Mio.) ausgebaut. Einen wesentlichen Anteil daran hatte der Auslandsumsatz, der nicht zuletzt wegen der weniger widrigen Wetterbedingungen auf EUR 33,8 Mio. (Vorjahreszeitraum: EUR 8,0 Mio.) mehr als vervierfacht werden konnte. Bei den Quartalsergebnissen im solaren Anlagenbau ist die Saisonalität zu beachten. Schnee­be­deckte Dächer sind ein wesentlicher Grund, warum der Umsatzanteil des ersten Quartals bei Conergy wie in den vergangenen Jahren voraussichtlich etwa 10 Prozent des Jahresumsatzes ausmacht. Dank der bereits im letzten Jahr realisierten Verfünffachung der eigenen Produktionskapazitäten und der vertraglich gesicherter Belieferungen mit Solarmodulen sieht sich Conergy leicht über Plan, um den Umsatz vom Vorjahr (EUR 530 Mio.) auf über EUR 800 Mio. zu steigern, was einem Wachstum von über 50 Prozent entspricht. Um auch in dem von einem Nachfrageüberhang geprägten Kerngeschäft Photovoltaik weitere Marktanteile hinzuzugewinnen und die Margen mindestens stabil zu halten, hat sich Conergy auch hochreines Solarsilizium von Lieferanten aus verschiedenen Ländern gesichert. Dieses stellt sie Solarmodulzulieferern zur Steigerung der Produktion für Conergy zur Verfügung.


Conergy erwartet 50% Umsatzwachstum auch in 2007 und 2008

Auch für 2007 und 2008 zeichnet sich für Conergy eine ungebremste Wachstumsdynamik mit Umsatzsteigerungen von jeweils etwa 50% ab. Damit baut Conergy ihre Weltmarktanteile in dem jährlich rund 25% wachsenden Markt für regenerative Energiesysteme weiter substantiell aus. "Wir haben bereits heute unsere internationalen Management-Strukturen und Engineering-Teams darauf ausgerichtet, um die weltweiten Marktanteile auch in den nächsten Jahren weiter kräftig auszubauen," berichtet Hans-Martin Rüter, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Conergy AG. Zum 31. März beschäftigte Conergy zur Umsetzung der Wachstumsziele weltweit bereits 873 Mitarbeiter, was mehr als einer Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt (421) entspricht. Die aus dem eigenen Siliziumzugang resultierenden Investitionen und der Aufbau zusätzlicher Ingenieurteams für regenerative Großprojekte im Bereich Bioenergie und solarthermische Großanlagen führten in dem im Anlagenbau traditionell umsatzschwachen Winterquartal zu einem negativen EBIT in Höhe von EUR 8,0 Mio. "Das um diese Sonderfaktoren bereinigte operative Ergebnis zeigt uns voll auf Kurs, um unsere Gewinnmargen auch in 2006 leicht auszubauen und den Jahresüberschuss entsprechend zu steigern," erklärt Hans-Martin Rüter.

Conergy AG schließt zusätzlichen Liefervertrag von bis zu 270 MWp ab

12.04.2006

Die Hamburger Conergy AG (ISIN DE 00060 40025) schloss einen langfristigen Liefervertrag für Solarmodule über ein Gesamtvolumen von rund 170 MWp ab. Darüber hinaus sicherte sie sich eine Option auf weitere 100 MWp in den nächsten Jahren.

Conergy AG plant Dividendenzahlung und Aktiensplit

16.03.2006

Ad-hoc Meldung der Conergy AG nach § 15 WpHG vom 16. März 2006:

Der Vorstand der Conergy AG (ISIN DE 00060 40025) hat heute dem Aufsichtsrat einen Gewinnverwendungsvorschlag zur Prüfung vorgelegt, nachdem u.a. ein Teil des Bilanzgewinns 2005 zur Zahlung einer Dividende in Höhe von EUR 0,30 je Aktie auf die insgesamt 10 Mio. dividendenberechtigten Aktien verwendet werden soll. Außerdem schlägt der Vorstand im Hinblick auf den außerordentlich positiven Kursverlauf der Aktie der Conergy AG vor, dass die Hauptversammlung einen Aktiensplit beschließt. Der Aktiensplit soll als Erhöhung des Grundkapitals der Conergy AG aus Gesellschaftsmitteln von bisher EUR 10.000.000,00 um EUR 20.000.000,00 auf EUR 30.000.000,00 durch Ausgabe von 20.000.000 neuen Stückaktien mit Dividendenberechtigung ab dem 1. Januar 2006 durchgeführt werden. Für jede Aktie erhält der Aktionär danach zwei weitere Aktien gratis.

Conergy steigerte Umsatz um 86% und Gewinn in 2005 um 153%

20.02.2006

Ad-hoc Meldung der Conergy AG nach § 15 WpHG vom 20. Februar 2006:

Die Conergy Gruppe (ISIN DE 00060 40025) steigerte nach vorläufigen Zahlen ihren Umsatz in 2005 um 86% auf EUR 530,2 Mio. (Vorjahr: 284,8 Mio.) und übertrifft damit ihr Ziel von EUR 500 Mio. deutlich. Das Nachsteuerergebnis konnte überproportional um 153% auf EUR 27,8 Mio. (Vorjahr: EUR 11 Mio.) gesteigert werden. Damit konnte das Unternehmen seine Position als das größte europäische Solarunternehmen weiter ausbauen. Detaillierte Zahlen werden voraussichtlich Ende März 2006 veröffentlicht. Für 2006 strebt das Unternehmen an, erneut deutlich schneller als der Weltmarkt zu wachsen und in die weitere Internationalisierung des Vertriebs sowie in die Erweiterung des Produktportfolios mit Fokus auf erneuerbare Energien zu investieren.

Conergy AG schließt zusätzliche Lieferverträge mit über 70 MWp ab

21.12.2005

Ad-hoc Meldung der Conergy AG nach § 15 WpHG vom 21. Dezember 2005

Die Hamburger Conergy AG (ISIN DE 00060 40025) schloss in den letzten zwei Wochen neun zusätzliche Lieferverträge für Photovoltaik-Module über ein Gesamtvolumen von 70,5 MWp ab. Unter den Lieferanten sind unter anderem SunPower, GE und Scanmodule/REC-Gruppe. Zusammen mit den bereits abgeschlossenen Verträgen und den laufenden langfristigen Lieferpartnerschaften, beispielsweise mit Sharp und First-Solar, hat sich Conergy damit die Basis gesichert, um auch in 2006 deutlich schneller als der weltweit laut Verbandsschätzungen um 25% zulegende Solarmarkt zu wachsen.

Conergy verdoppelte Umsatz im dritten Quartal auf 100 Mio. Euro

08.11.2005

Ad-hoc Meldung der Conergy AG nach § 15 WpHG vom 08. November 2005:

Die Hamburger Conergy AG (ISIN DE 00060 40025) verdoppelte ihren Umsatz im dritten Quartal auf EUR 100 Mio. Das Unternehmen sieht sich auf bestem Weg den Gesamtjahresumsatz auf über EUR 500 Mio. gegenüber dem Vorjahr (EUR 285 Mio.) deutlich zu steigern. Damit baut Conergy ihre Position als umsatzstärkstes deutsches Solarunternehmen weiter aus. Für das im Anlagenbau traditionell mit Abstand umsatzstärkste vierte Quartal sind bei Conergy bereits regenerative Energieprojekte für einen Umsatz von etwa EUR 180 Mio. in der Realisierung. Für die termingerechte Projektumsetzung und zum substantiellen Ausbau des Auslandsgeschäfts wurden die kundennahen Vertriebskanäle und Ingenieurteams bereits in den ersten drei Quartalen personell kräftig verstärkt. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Kosten des Börsengangs) stieg in den ersten drei Quartalen entsprechend plangemäß auf EUR 13,1 Mio. (Vorjahreszeitrum EUR 7,6 Mio.). Durch die im vierten Quartal zur Realisierung anstehende Projektpipeline erwartet Conergy, ihren Jahresgewinn weit überproportional auf etwa EUR 27 Mio. zu steigern.

Conergy wächst im ersten Quartal profitabel um 68%

10.05.2005

Ad-hoc Meldung der Conergy AG nach § 15 WpHG vom 10. Mai 2005:

Der solare Systemanbieter Conergy (ISIN DE 00060 40025) konnte Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal plangemäß weiter ausbauen. Der konsolidierte Umsatz wurde trotz eines weitgehend verschneiten Januar und Februar um 67,8% im Vergleich zum Vorjahresquartal auf EUR 45,8 Mio. gesteigert.

Damit wächst Conergy auch in diesem Quartal wieder deutlich stärker als der weltweite Solarmarkt. Erstmals in der Unternehmensgeschichte konnte bereits im ersten Quartal ein positives Betriebsergebnis vor Steuern und Kosten des Börsengangs (EBIT) in Höhe von EUR 2,9 Mio. erreicht werden. "Das 1. Quartal war hochspannend und über Plan zufrieden stellend. Neben dem erfolgreichen Börsengang konnten wir substanzhaltige Schritte in der Internationalisierung setzen und neue, innovative Produkte einführen. Unsere Produktionskapazitäten haben wir konsequent ausgebaut und uns ausreichend Volumen bei marktengen Komponenten gesichert. Daher erwarten wir für 2005 einen Umsatz von über 500 Mio. Euro sowie ein Ergebnis nach Steuern von mehr als 27 Mio. Euro.," erklärt Hans-Martin Rüter, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Conergy AG.

Im ersten Quartal 2005 gelang durch eine Übernahme ein profitabler Markteintritt in den USA. Mit Neugründungen in Australien, Portugal und im April auch in Mexiko erschließt Conergy weitere wachstumsträchtige Solarmärkte. Dank der vielseitigen solaren Produktlinien richtet sich das internationale Vertriebsnetz konsequent an den regional unterschiedlichen Kundenbedürfnissen nach solarem Strom, Wärme oder Kühlung aus.

Conergy AG legt Emissionspreis und Platzierungsvolumen fest.

17.03.2005

Ad-hoc Meldung nach § 15 WpHG:

Die Conergy AG legt den Emissionspreis auf EUR 54,00 je Aktie fest. Er liegt damit am oberen Ende der Preisspanne von EUR 48 bis EUR 54. Das Platzierungsvolumen beträgt (einschließlich der Mehrzuteilung) 4.500.000 Aktien. Dem Unternehmen fließen rund EUR 100 Mio. zu.

Zusatzinformationen:

ISIN: DE 0006040025
Zulassung: Amtlicher Markt / Prime Standard; Frankfurter Wertpapierbörse
Firmensitz: Deutschland


Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:

Diese Mitteilung und die darin enthaltenen Informationen richten sich ausschließlich an Personen in Deutschland. Sie sind kein Angebot zum Verkauf und keine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder zur Zeichnung von Aktien der Conergy AG. Diese Mitteilung stellt keinen Verkaufsprospekt dar. Der unvollständige Verkaufsprospekt wurde am 5. März 2005, der Nachtrag Nr. 1 dazu wurde am 14. März 2005 und der Börsenzulassungsprospekt wurde am 16. März 2005 in Deutschland veröffentlicht. Allein die genannten Prospekte bzw. Nachträge enthalten die nach den gesetzlichen Bestimmungen erforderlichen Angaben. Diese Mitteilung ist kein Angebot zum Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika, dem Vereinigten Königreich, Deutschland oder sonstigen Staaten. Wertpapiere dürfen in den Vereinigten Staaten nur nach vorheriger Registrierung nach den Vorschriften des U.S. Securities Act von 1933 in derzeit gültiger Fassung oder ohne vorherige Registrierung nur aufgrund einer Ausnahmeregelung von dem Registrierungserfordernis verkauft oder zum Kauf angeboten werden. Weder die Conergy AG noch die veräußernden Aktionäre beabsichtigen, das Angebot von Aktien der Conergy AG vollständig oder teilweise in den Vereinigten Staaten zu registrieren oder ein öffentliches Aktienangebot in den Vereinigten Staaten durchzuführen. Diese Mitteilung wird nur an (i) Personen, die sich außerhalb des Vereinigten Königreiches befinden, oder (ii) professionelle Anleger, die unter Article 19(5) des Financial Services and Markets Act 2000 (Financial Promotion) Order 2001 (die "Verordnung") fallen, verteilt und ist nur an sie gerichtet (wobei diese Personen zusammen als "qualifizierte Personen" bezeichnet werden). Alle Wertpapiere, auf die hierin Bezug genommen wird, stehen nur qualifizierten Personen zur Verfügung und jede Aufforderung, jedes Angebot oder jede Vereinbarung, solche Wertpapiere zu beziehen, zu kaufen oder anderweitig zu erwerben, wird nur gegenüber qualifizierten Personen abgegeben. Personen, die keine qualifizierten Personen sind, sollten in keinem Fall im Hinblick oder Vertrauen auf diese Information oder ihren Inhalt handeln. Stabilisierung/Verordnung (EG) Nr. 2273/2003, deutsches Recht und FSA.

Conergy legt Angebotsfrist und Preisspanne fest.

13.03.2005

Die Conergy AG legt die Angebotsfrist für das Angebot von bis zu 4.500.000 Aktien auf den 14. März 2005 bis 16. März 2005, 12.00 Uhr MEZ für Privatanleger und 18.00 Uhr MEZ für institutionelle Investoren fest. Die Preisspanne, innerhalb derer Kaufangebote abgegeben werden können, beträgt EUR 48 bis EUR 54 pro Aktie.

Zusatzinformationen:

ISIN: DE 0006040025
Zulassung beantragt: Amtlicher Markt / Prime Standard; Frankfurter Wertpapierbörse
Firmensitz: Deutschland


Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:

Das Angebot erfolgt ausschließlich auf der Basis des unvollständigen Verkaufsprospektes vom 4. März 2005 nebst Nachtrag zu diesem vom 14. März 2005, die jeweils bei der Gesellschaft über die Internetseite www.conergy.de, bei den Konsortialbanken Deutsche Bank AG, Commerzbank AG, HSBC Trinkaus & Burkhardt KGaA und Berenberg Bank, Joh. Berenberg, Gossler &Co. KG sowie bei der im Prospekt genannten Zahl- und Hinterlegungsstelle und bei der Zulassungsstelle der Frankfurter Wertpapierbörse kostenlos erhältlich sind.

Diese Mitteilung und die darin enthaltenen Informationen richten sich ausschließlich an Personen in Deutschland. Sie sind kein Angebot zum Verkauf und keine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder zur Zeichnung von Aktien der Conergy AG. Diese Mitteilung stellt keinen Verkaufsprospekt dar. Der unvollständige Verkaufsprospekt wurde am 5. März 2005 in Deutschland veröffentlicht. Allein der unvollständige Verkaufsprospekt (zusammen mit Nachtrag zu diesem) enthält die nach den gesetzlichen Bestimmungen erforderlichen Angaben. Diese Mitteilung ist kein Angebot zum Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika, dem Vereinigten Königreich, Deutschland oder sonstigen Staaten. Wertpapiere dürfen in den Vereinigten Staaten nur nach vorheriger Registrierung nach den Vorschriften des U.S. Securities Act von 1933 in derzeit gültiger Fassung oder ohne vorherige Registrierung nur aufgrund einer Ausnahmeregelung von dem Registrierungserfordernis verkauft oder zum Kauf angeboten werden. Weder die Conergy AG noch die veräußernden Aktionäre beabsichtigen, das Angebot von Aktien der Conergy AG vollständig oder teilweise in den Vereinigten Staaten zu registrieren oder ein öffentliches Aktienangebot in den Vereinigen Staaten durchzuführen. Diese Mitteilung wird nur an (i) Personen, die sich außerhalb des Vereinigten Königreiches befinden, oder (ii) professionelle Anleger, die unter Article 19(5) des Financial Services and Markets Act 2000 (Financial Promotion) Order 2001 (die "Verordnung") fallen, verteilt und ist nur an sie gerichtet (wobei diese Personen zusammen als "qualifizierte Personen" bezeichnet werden). Alle Wertpapiere, auf die hierin Bezug genommen wird, stehen nur qualifizierten Personen zur Verfügung und jede Aufforderung, jedes Angebot oder jede Vereinbarung, solche Wertpapiere zu beziehen, zu kaufen oder anderweitig zu erwerben, wird nur gegenüber qualifizierten Personen abgegeben. Personen, die keine qualifizierten Personen sind, sollten in keinem Fall im Hinblick oder Vertrauen auf diese Information oder ihren Inhalt handeln. Stabilisierung/Verordnung (EG) Nr. 2273/2003, deutsches Recht und FSA.